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Chinas schönste Arbeiterin: Das Mädchen aus der iPhone-Fabrik

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Das Mädchen aus der iPhone-Fabrik

01.09.2008, 18:07 Uhr

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Süßes Lächeln: Das iPhone-Girl. (Foto: macrumors.com)Süßes Lächeln: Das iPhone-Girl. (Foto: macrumors.com) Eine junge chinesische Arbeiterin wird gerade zur globalen Berühmtheit, nachdem ihre Fotos in einem neuen iPhone auftauchten. Sie wurde zur "schönsten Arbeiterin Chinas" gekürt und ihr Arbeitgeber muss klarstellen, dass sie nicht gefeuert wird.

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Kostenlose Werbung für Apple

Apple ist ein Unternehmen, das in seiner ganz eigenen Liga kickt. Bei welchem anderen Elektronik-Hersteller wäre es denkbar, dass ein Kunde sich nicht etwa beschwert, wenn er auf seinem nagelneuen Handy bereits Fotos vorfindet, sondern diese begeistert im Web veröffentlicht, damit weltweit kostenlose Werbung für Apple macht - und das Mädchen auf den Fotos zumindest für kurze Zeit zu einem richtigen Star? Die kann zumindest mehr als lächeln (das kann sie allerdings auch) oder auf Zwergenwuchs gezüchtete Hunde in Handtaschen herumtragen: Sie kann iPhones montieren. Im Akkord, am Fließband.

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Blick hinter die Kulissen

Apples iPhone ist schon lange mehr als nur ein Handy. Jedenfalls gibt es nur wenige industriell hergestellte Produkte mit so vielen, so fanatischen Fans. Ein Teil dieses Phänomens lässt sich auf Apples geschickte Informationspolitik zurückführen, die in erster Linie auf penetrantes Schweigen setzt - nichts schürt die iPhone-Hysterie besser, als die Verknappung offizieller Informationen. In dieser Situation werden auch die banalsten Info-Häppchen in den einschlägigen Blogs schnell zu Sensationen aufgeblasen. So lösten Ende Juli drei Fotos, die sich im Speicher eines nagelneuen iPhones befanden, schon eine stattliche Blog-Welle aus. Dabei waren auf den Bildern lediglich andere iPhones in Transportbehältern zu sehen. Aber schon dieser Blick durch den Spalt der sonst hermetisch abgeriegelten Fabriktüren brachte die Fan-Gemüter ordentlich in Wallungen.

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Diese Arbeiterin verdreht iPhone-Fans in aller Welt den Kopf. (Foto: macrumors.com)Diese Arbeiterin verdreht iPhone-Fans in aller Welt den Kopf. (Foto: macrumors.com)

Private Schnappschüsse auf dem Handy

Die Fotos des iPhone-Mädchen tauchten nun vor einer Woche auf. Sich fanden sich wieder im Speicher eines nagelneuen Handys, es handelte sich wieder um drei Fotos und sie zeigten wieder die iPhone-Herstellung. Der entscheidende Unterschied zu den ersten Fotos besteht allerdings darin, dass dieses mal auch Menschen zu sehen waren: Im Hintergrund sieht man zwei Arbeiterinnen, die dem Betrachter den Rücken zukehren, im Vordergrund lacht eine pausbäckige junge Frau in die Kamera. Die Arbeiterin hat zwar bis heute keinen Namen, aber sie wurde trotzdem zu einem Star. Zunächst natürlich bei den notorischen iPhone-Fans, die einerseits vom Charme der Arbeiterin schwärmen, und sich andererseits Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen: "Sie ist sowas von gefeuert" lautet der erste Kommentar unter dem Original-Posting der Fotos auf der Site MacRumors.com. Dort hatte ein Nutzer unter dem Pseudonym "marm49uk" die Bilder am 20. August abgelegt, inzwischen hat sein Posting mehr als 400 Kommentare.

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Jobgarantie für iPhone-Mädchen

Aber auch jenseits der Blog-Welt machte "das Mädchen aus der iPhone-Fabrik" Furore, weil Zeitungen in China die Bilder druckten und Blätter in anderen asiatischen Ländern folgten. Und nachdem das Medieninteresse geweckt war, reagierte auch der Arbeitgeber der inzwischen von der Zeitung "Southern Metropolitan Daily" zur "schönsten Fabrikarbeiterin Chinas" gekürten jungen Frau. Dabei handelt es sich um den taiwanesischen Auftragsfertiger Foxconn, der das iPhone in einer Fabrik in der chinesischen Stadt Shenzhen zusammenbauen lässt. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte jetzt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die Arbeiterin keineswegs gefeuert worden sei. Schließlich sei es auch nicht ihr Fehler gewesen, der ihr Abbild in den iPhone-Speicher brachte. Dafür sei vielmehr eine Kollegin verantwortlich, die die Kameras der Handys testet und die Fotos eigentlich wieder löschen soll.


"Schöner Fehler" oder doch PR-Gag?

Aber auch für diese Arbeiterin habe es keine Konsequenzen gegeben, schließlich seien kleine Fehler in der Massenproduktion unvermeidlich, außerdem handele es sich doch um einen "schönen Fehler". Der jungen Frau selbst sei die Aufregung etwas unangenehm, da sie nicht daran gewöhnt sei, auf der Straße wiedererkannt zu werden, so der Sprecher weiter. In den einschlägigen Blogs hat sich die Diskussion unterdessen zwei anderen Fragen zugewandt: Zum einen, ob die Fotos vielleicht ein schlauer PR-Gag sind. Sollte das stimmen, könnte der Schuss noch nach hinten losgehen, denn daneben wird auch über die Arbeitsbedingungen bei den chinesischen Auftragsfertigern debattiert.

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