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Nokia-Labs: Die Zukunft der Mobiltelefone

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Nokia-Labs: Die Zukunft der Mobiltelefone

07.10.2008, 13:33 Uhr

Das "Morph" - eine Konzeptstudie aus den Nokia-Labs. (Foto: Nokia)Das "Morph" - eine Konzeptstudie aus den Nokia-Labs. (Foto: Nokia)Es ist nur eines von vielen Büro-Gebäuden in einer Straße namens Itämerenkatu im Westen Helsinkis. Doch hier arbeiten Wissenschaftler und Produktentwickler jeden Tag an den Handys der Zukunft. Das Gebäude beherbergt nämlich eines von insgesamt sieben Nokia Research Centers weltweit. Mit diesen Forschungs- und Entwicklungszentren will der finnische Handy-Riese seine Marktführerschaft auch für die Zukunft absichern. Denn die Kundschaft verlangt mit jeder neuen Gerätegeneration auch neue Features und Funktionen. Wer hier eine Entwicklung verschläft, der verliert schnell Käufer. Das kann auch Nokia passieren. So verschlief der Branchenprimus den Trend um die Touchscreenhandys fast völlig und stellte erst letzte Woche mit dem 5800 Xpress Music das erste Handy dieser Kategorie vor. Wir geben Ihnen einen kleinen Einblick in die neuesten Entwicklungen und Ideen aus den Nokia-Labors.
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Artikel: Nokias Handy-Studie "Morph"
Fotoshow: Nokias Handy-Studien
Handy-Ratgeber:
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Leistet im Ausland gute Dienste: Der Multiscanner als Übersetzer. (Foto: Nokia)Leistet im Ausland gute Dienste: Der Multiscanner als Übersetzer. (Foto: Nokia)

1. Das Handy als "Alles-Scanner"

Zwar hat Nokia mit dem Touchscreen den neuesten Trend bei der Handy-Bedienung verschlafen. Dafür hat der finnische Hersteller vielleicht schon das nächste Konzept in der Schublade. Die nötige Technologie ist dabei schon in den meisten heutigen Handys eingebaut: Die Kamera. Die muss nur noch mit der nötigen Software versehen werden und voilà, das Handy wird zum Dolmetscher für Plakate, Hinweisschilder oder sonstige Schriftzüge. Vor allem in Ländern mit fremden Schriftzeichen kann eine solche Funktion eine echte Erleichterung darstellen. In den Smartphones E66 und E71 ist eine frühe Version der Software bereits installiert. Sie ermöglicht es, Visitenkarten einzuscannen und direkt in die Kontaktdaten zu übertragen. Ein funktionierender Prototyp der nächsten Software-Generation kann bereits 52 verschiedene Sprachen übersetzen. Die zugehörigen Sprachpakete werden einfach auf dem internen Speicher hinterlegt. Chinesisch oder Japanisch benötigen dabei gerade mal 3MB Speicher.
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2. Die dickste Kreditkarte der Welt

Eine weitere Möglichkeit der Dateneingabe bzw. -übertragung testet Nokia derzeit bei verschiedenen öffentlichen Verkehrsbetrieben. Vorraussetzung für die Teilnahme ist ein Handy mit der so genannten "Near Field Communication"-Technologie (derzeit gibt es nur das Nokia 6131 NFC). Wer dieses Handy besitzt, kann auf den Kauf einer Fahrkarte verzichten. Beim Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV genügt es, das Handy kurz an den Automaten zu halten. Das Gerät merkt sich die Haltestelle. Nach dem Aussteigen hält man das Gerät nochmals an den Automaten - die Fahrtkosten werden dann automatisch vom Konto abgebucht. Ähnliche Versuche laufen derzeit auch bei Teststrecken der deutschen Bahn (wir berichteten). Neben dem Fahrkartenkauf sind mit der NFC-Technologie jedoch auch andere Einsatzmöglichkeiten denkbar: So könnte sich mit Hilfe dieser Technik das Bezahlen per Handy durchsetzen. Möglich ist auch eine Datenübertragung von Informationsschaltern oder zwischen Handys.
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Artikel: Nokias Handy-Studie "Morph"
Fotoshow: Nokias Handy-Studien
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3. Web-Widgets jetzt auch personalisiert

Widgets an sich sind ja nicht wirklich neu. Die kleinen Hilfsprogramme findet man hundertfach im Netz zum kostenlosen Download. Das besondere an diesen kleinen Helferlein ist, dass sie meist keine eigenständige Software darstellen. Sie sind vielmehr eine Art Plug-In für eine andere Anwendung. Nokia will diese Werkzeuge personalisieren und an die neuen Möglichkeiten der Handys anpassen. So könnte ein Widget etwa aktuelle Flugdaten im Auge behalten und den Nutzer über Verspätungen informieren. Andere Programme könnten an die rechtzeitige Einnahme von Medikamenten erinnern, Ausschau nach Restaurants in der Umgebung halten oder die eigene Playlist mit der von Freunden abgleichen. Das Handy wird dadurch mehr und mehr zum kleinen PC. Die Funktionen, die ein Handy beim Kauf bietet, können so den eigenen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden.
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