Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Britische Forscher entdecken Handy-Allergie

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Britische Forscher entdecken Handy-Allergie

17.10.2008, 11:22 Uhr | t-online.de

Britische Forscher haben die Handy-Allergie entdeckt. (Foto: imago)Britische Forscher haben die Handy-Allergie entdeckt. (Foto: imago) Ob Handys wegen ihrer Strahlung auf Dauer schädlich für den Menschen sind, wird immer wieder erforscht. Bisher gibt es aber keinen eindeutigen Beweis dafür, dass diese Strahlung etwa krebserregend ist. Allerdings ist auch das Gegenteil nicht bewiesen. Jetzt haben britische Forscher eine andere Gefahr entdeckt, die von Handys ausgehen kann: Der britische Hautärzteverband (British Association of Dermatologists) macht die Ärzteschaft auf ein neues Phänomen aufmerksam, das er "mobile phone dermatitis nennt", eine Hauterkrankung, die durch Handys verursacht wird.

#

Ratgeber-Special: Alles über Handy-Stralung
Handy-Aufladung:

#

#

Nickel in Handys verursacht Ausschläge

Die Entdeckung des Problems geht auf mehre veröffentlichte Fallstudien zurück, in denen Patienten mit unerklärlichen Ausschlägen im Gesicht und am Ohr beschrieben werden. Nähere Untersuchungen des Verbands ergaben, dass die Hautreaktionen durch Nickel verursacht wurde, das vor allem bei modischsten Modellen in der Schale oder den Tasten gefunden wurde.

#

#

Frauen sind stärker gefährdet als Männer

Nach Angaben des Verbands ist das Risiko, die Handy-Allergie zu entwickeln, bei Frauen wahrscheinlicher als bei Männern, weil es bei Frauen wahrscheinlicher ist, dass sie durch den Kontakt mit nickelhaltigem Schmuck schon gegen das Metall allergisch sind. Typische Stellen für den Ausschlag sind die Ohren und die Wangen - je nachdem, wo am jeweiligen Handy die nickelhaltigen Partien liegen und wie das Telefon ans Ohr gehalten wird. Verbandssprecher Graham Lowe hält es auch für denkbar, dass die allergische Reaktion an den Fingern auftritt bei Menschen, die viel SMS schreiben und dabei in ständigem Kontakt mit den metallischen Tasten sind.

#

Handy-Ratgeber:

#

Fast jedes zweite Handy enthält Nickel

Eine amerikanische Studie, die im Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde, untersuchte 22 beliebte Handys von acht Herstellern auf ihren Nickelgehalt. Das Ergebnis: Zehn von ihnen waren nickelhaltig. Lionel Bercovitch, einer der Autoren der Studie, nennt die Menütasten, dekorative Logos und die metallischen Rahmen rund ums Display als die Stellen, an denen das Nickel am häufigsten gefunden wurde. Handys "mit modernerem Design haben oft mehr metallische Akzente und enthalten eher freies Nickel in ihren Schalen", sagt Bercovitch. Der britische Hautärzteverband rät jedem, der einen Ausschlag im Gesicht hat, der auf häufiges Telefonieren mit dem Handy zurückzuführen sein könnte, einen Arzt aufzurufen.

#

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video



Anzeige
shopping-portal