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Mit dem Handy ins Internet: Welcher Provider und welcher Tarif?

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Mit dem Handy ins Internet: Welcher Provider und welcher Tarif?

13.05.2009, 15:58 Uhr

Der richtige Tarif schützt vor bösen Überraschungen. (Foto: Archiv)Der richtige Tarif schützt vor bösen Überraschungen. (Foto: Archiv)"Hohe Verbindungskosten" - das nannten 71% der von Accenture Befragten als Antwort auf die Frage "Warum gehen Sie mit Ihrem Handy nicht ins Internet?". Kein Wunder, schließlich sind die Medien voll von Fällen, in denen arglose Handynutzer mit einer astronomisch hohen Rechnung konfrontiert wurden. Auf stolze 16.693 Euro kam beispielsweise ein Bremer Handynutzer (wir berichteten). Wer ohne Flatrate o.ä. mit dem Handy im Internet surft, der zahlt oft hohe Preise für die übertragenen Daten. Generell gilt: Wer seine Bedürfnisse im mobilen Netz gut kennt, der kann eine Menge Geld sparen.
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Teil 1: Welches Handy?
Teil 3: Was bringt das mobile Internet?

Handy-Ratgeber:

Prepaid oder Flatrate?

Wer etwa das Surfen im Netz nur ausprobieren will, der ist unter Umständen mit einer Prepaid-Karte gut beraten. Der Preis für ein Megabyte liegt hier in der Regel bei 24 Cent, ist die Karte leer, kann man auch nicht weiter surfen. So ist man vor unangenehmen Überraschungen sicher und kann entspannt und sorglos das mobile Internet erkunden. Bei Gefallen lohnt sich dann ein Blick auf die Homepages des eigenen Anbieters. Alle großen Mobilfunkprovider haben mittlerweile Flatrates für Datenübertragung im Angebot. Doch wie das obige Beispiel zeigt, ist hier Vorsicht angebracht. Bei O2 beispielsweise beinhaltet das "Internet Pack L" nur 5 GB an Datenvolumen. Vodafone hat dagegen mit der "Mobile Connect"-Option eine echte Flatrate im Angebot. Hier wird allerdings nach 10 GB die Geschwindigkeit von UMTS- auf GPRS-Niveau heruntergeschraubt. Bei T-Mobile wird die Übertragungsgeschwindigkeit je nach Tarif ab 1 GB oder ab 5 GB gedrosselt.
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Eine zweite SIM-Karte spart oft bares Geld. (Foto: imago)Eine zweite SIM-Karte spart oft bares Geld. (Foto: imago)

Auf das klein Gedruckte achten

Allerdings treffen die meisten Mobilfunkanbieter Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung von VoIP-Technologie. Auch der Einsatz eines Handys als UMTS-Modem für ein Notebook ist oft im Vertrag ausgeschlossen, teilweise sogar der Empfang und das Verschicken von E-Mails. Wem die Konditionen des eigenen Providers nicht zusagen, der wird ja vielleicht bei einem anderen Anbieter fündig. Schließlich muss das mobile Internet nicht vom gleichen Provider stammen wie der normale Vertrag. Die meisten Provider haben Verträge mit Laufzeiten zwischen zwei und sechs Monaten im Angebot. Einen Nachteil hat dieses "Fremdgehen" jedoch: Man muss zum Surfen eine andere SIM-Karte einlegen.
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WAP-Seiten sparen Geld

Wer auf die große weite Welt des Internet verzichten kann und einfach nur auf dem neuesten Stand bleiben will, der kommt teilweise deutlich günstiger weg. So haben die meisten Provider Nachrichtenseiten im WAP-Format im Angebot. Dort kann man sich über aktuelle Sportereignisse genauso wie über Börsenkurse, Nachrichten oder Kino-Filme informieren. Die mobile Ausgabe des T-Online Portals finden Sie zum Beispiel unter mobil.t-online.de. Seiten wie diese sind von der Größe der Bilder und Artikel für Handys und Smartphones optimiert. Wer über keine Flatrate verfügt, zahlt pro aufgerufener Seite. Da die Portale in der Regel personalisierbar sind, reichen oft wenige Klicks aus, um sich umfassend zu informieren. Gerade für Nutzer, die das Internet hauptsächlich als Informationsquelle nutzen, lässt sich so viel Geld sparen.

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Info: mobil.t-online.de - Nachrichten speziell fürs Handy

Zum Thema: 10 Jahre WAP - wie geht es weiter


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Die intelligente E-Mail-Funktion hält bei den Blackberrys das Datenaufkommen klein. (Foto: RIM)Die intelligente E-Mail-Funktion hält bei den Blackberrys das Datenaufkommen klein. (Foto: RIM)

E-Mail-Verkehr auf dem Handy

Für diejenigen, die das Internet lediglich für E-Mails benötigen, lohnt sich eventuell der Kauf eines Handys mit Push-Mail-Funktion. Ein Beispiel hierfür sind die Blackberry-Smartphones des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM). Dank einer ausgeklügelten Verschlüsselungs- und Komprimierungstechnik ist hier das Datenaufkommen extrem klein - was die Kosten gering hält. Auch viele Mobilfunkanbieter versuchen hier Kunden zu gewinnen. So gibt es einige Tarifangebote, die besonders auf den E-Mail-Empfang am Handy zugeschnitten sind. Empfehlenswert ist auch hier der Einsatz eines Handys mit Push-Mail-Technologie. Die Übertragung über POP3-Server jedenfalls ist meist mit einem höheren Datenaufkommen verbunden. Auch bei den E-Mail-Angeboten gilt natürlich: Anbieter vergleichen und bei den Verträgen auch das klein Gedruckte lesen.

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Teil 3: Was bringt das mobile Internet?
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