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Sony Ericssons XPERIA X1im Test

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Sony Ericssons XPERIA X1im Test

29.10.2008, 16:36 Uhr | Matthias Kremp , Spiegel Online

Wie beim iPhone kann der Bildschirm sowohl vertikal als auch horizontal genutzt werden. Das ist fein und erhöht vor allem beim Websurfen den Komfort. Die Umschaltung zwischen Hoch- und Queransicht erfolgt beim X1 allerdings nicht automatisch. Stattdessen wird das Display erst umgeschaltet wenn man die Tastatur herausschiebt. Das ist einerseits sinnvoll, weil die Tastatur natürlich nur im Querformat nutzbar ist. Andererseits ist sie zum Surfen nicht unbedingt notwendig. Technisch betrachtet ist am Xperia X1 nichts auszusetzen. Daten werden per HSDPA oder W-Lan mit Hochgeschwindigkeit aus dem Internet gesogen. Wo es beides nicht gibt, wird EDGE-Technik genutzt, das funktioniert auch außerhalb der großen Städte. Der Speicher ist mit 280 Megabyte ausreichend groß für reichlich Adressen und Termine. Sogar ein paar Fotos kann man darin noch unterbringen.

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Fotoshow: XPERIA X1 - der iPhone-Jäger von Sony Ericsson
Video-Test: Das Sony Ericsson XPERIA X1 live und in Farbe
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Heimlicher Hersteller HTC

Für Musik und Filme sollte man sich freilich noch eine Speicherkarte zulegen. Das X1 schluckt microSD-Karten, was ungewöhnlich ist. Normalerweise setzen Sony-Ercisson-Handys auf Sony Memory Sticks als Speichererweiterung. Nicht auszuschließen ist, dass sich hier der Zulieferer durchgesetzt hat, denn das X1 wird nicht von Sony Ericsson selbst, sondern vom taiwanesischen Hersteller HTC hergestellt.


Optische Highlights und kleine Gimmicks

Bei der Dimm-Funktion der Display-Beleuchtung beispielsweise haben die HTC-Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Egal, ob man das Handy gerade aktiviert oder es sich schrittweise in den Ruhezustand versetzt: Die Helligkeit wird nicht ruckartig, sondern sanft fließend verändert. Ein nettes Detail: Die Tastatur wird beim Tippen von hinten beleuchtet. So trifft man auch bei Dunkelheit die richtigen Buchstaben. Zusätzlich sind die Tasten Diagonal in unterschiedliche Richtungen angeschrägt. Möglicherweise soll damit blindes Tippen ermöglicht werden. Mir zumindest war es allerdings nicht vergönnt, mit den Fingerkuppen zu erfühlen, in welche Richtung die Tasten angeschrägt sind. Für Unsensible ist das also hübsches Gimmick, mehr nicht. Mehr als ein Gimmick sind, zumindest zur Zeit, auch die wechselbaren Panels nicht. Allerdings sind sie eines, das viel Spaß macht. Panels sind individualisierte Desktop-Oberflächen, die bestimmte Handy-Funktionen zusammenfassen. So gibt es beispielsweise ein Panel, über das man Musik, Videos und Fotos abrufen kann. Ein anderes hält einige Google-Funktionen, wie Googlemail, Googlemaps und Picasa abrufbereit.

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Danke für den Fisch

Was sich mit der Panel-Funktion tatsächlich anstellen lässt, zeigt aber das Panel "3D-Fisch". Wählt man dieses aus, wird der Bildschirm von drei bis vier animierten Digitalfischen übernommen. Die wiederum zeigen durch ihre jeweilige Färbung beispielsweise an, wenn der Akkustrom zuneige geht oder ungelesene Nachrichten vorliegen. Ansonsten schwimmen sie dösig über den Bildschirm, dessen einzig herkömmliches Element eine Digitaluhr ist, die im Hintergrund angezeigt wird. Leider gibt es kein anderes Panel, das die Telefonfunktionen auf ähnlich originelle Weise verbildlicht. Ohnehin ist die Auswahl derzeit noch arg begrenzt. Neben den sieben vorinstallierten Panels stehen bislang nur vier zusätzliche zum Herunterladen bereit. Insgesamt neun davon kann man in einer Übersicht verankern, die via Panel-Taste schnell erreichbar ist und so eine hurtiges Umschalten per Fingerdruck ermöglicht.

Video-Test: Das Sony Ericsson XPERIA X1 live und in Farbe

Kleine Symbole machen Stift nötig

Ansonsten aber macht der Touchscreen seinem Namen nur selten Ehre. Während sich in den von Sony Ericsson für das X1 angepassten Bereichen recht gut per Finger navigieren lässt, sind viele der übrigen Ecken des Betriebssystems nur per Stift bedienbar. Unter der schicken Oberfläche nämlich werkelt Microsofts Windows Mobile 6.1. Dessen Bedienelemente aber sind auf dem hochauflösenden X1-Bildschirm so klein, dass man sich über den Bedienstift freut, der seitlich ins Gehäuse eingelassen und deshalb ständig verfügbar ist.
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Nächste Seite: Fazit des Tests

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Die wichtigsten Daten

Sony Ericsson XPERIA X1

Allgemein
Marktstart:
Einführungspreis:
Kategorie:

 
Oktober 2008
599 Euro
Multimedia/Smartphone

Display
Auflösung:
Farbtiefe:

 
800 x 400 Pixel
65.536 Farben

Abmessungen
Gewicht:
Maße:

 
158 g
110 x 53 x 16,7 mm

Akku
Gesprächsdauer:
Standby:

 
bis zu 10 Stunden
bis zu 35 Tage

Alle Daten im Überblick

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