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Unberechtigte greifen Obamas Telefondaten ab

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Unberechtigte greifen Obamas Telefondaten ab

21.11.2008, 13:47 Uhr | Spiegel Online

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Barack Obama hat immer sein Handy dabei. (Foto: Reuters)Barack Obama hat immer sein Handy dabei. (Foto: Reuters) Datenschutzskandal in den USA: Mitarbeiter einer Telefongesellschaft haben sich unerlaubt Zugang zu den Mobilfunkdaten des künftigen US-Präsidenten verschafft. Über den oder die Täter herrscht noch Unklarheit, eine Untersuchung wurde eingeleitet.

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Strafverfolgungsbehörden sind alarmiert

Der Pressesprecher des künftigen US-Präsidenten, Robert Gibbs, wurde bereits am Mittwoch über den Vorgang informiert. Die Telefongesellschaft Verizon Wireless teilte ihm mit, nicht autorisierte Mitarbeiter hätten heimlich auf Gesprächsdaten eines von Barack Obama genutzten Handys zugegriffen. CNN zitiert aus einer internen E-Mail des Verizon-Chefs Lowell McAdam in der es heißt, die zuständigen Strafverfolgungsbehörden seien alarmiert worden.

Ob es Nachforschungen gibt, ist unklar

Gibbs allerdings bestätigte, der Secret Service sei zwar informiert, er wisse aber nichts über mögliche Nachforschungen. Nach seinen Angaben habe es sich bei den kompromittierten Daten um Rechnungsunterlagen gehandelt.

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Fragliches Handy seit einigen Monaten inaktiv

Das Mobiltelefon, um dessen Daten es geht, sei schon seit einigen Monaten nicht mehr benutzt worden. Zudem habe es sich bei dem Gerät um ein simples Klapphandy ohne E-Mail-Funktion gehandelt. Persönliche oder vertrauliche Nachrichten können also nicht gelesen worden sein. Ebenso sollen der oder die fraglichen Mitarbeiter weder die Mailbox des zum Handy gehörenden Anschlusses abgefragt noch Gespräche mitgehört haben.

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Handy-Ratgeber:
Handy-Aufladung:

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Verizon will intern untersuchen

Innerhalb der Telefongesellschaft brodelt es nun aber gewaltig. Geschäftsführer McAdam kündigte eine ausführliche interne Untersuchung an. Man wolle herausfinden, ob nur einer oder mehrere Mitarbeiter die Gesprächsdaten gelesen haben und vor allem, ob die Daten womöglich auch außerhalb des Unternehmens kursieren.

Drakonische Strafen angedroht

Den Schuldigen, so man sie denn ermitteln kann, drohte der Firmenlenker schon jetzt drakonische Strafen an. Wer auf die Daten "für andere als berechtigte geschäftliche Anliegen" zugegriffen habe, müsse mit "Disziplinarmaßnahmen bis hin zur und inklusive einer Kündigung" rechnen.

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