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Handy-Software: Was kann die neue iPhone-Firmware?

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Was kann die neue iPhone-Firmware?

25.11.2008, 12:45 Uhr

Dank Upgrade wieder sorgenfrei E-Mails lesen. (Foto: Apple)Dank Upgrade wieder sorgenfrei E-Mails lesen. (Foto: Apple)Seit letzten Freitag ist sie da, 250 MB schwer und heiß ersehnt. Denn die Version 2.2 des iPhone-Betriebssystems bringt nicht nur zahlreiche neue Funktionen und Features mit sich. Viel wichtiger ist, dass sie eine Sicherheitslücke schließt. Diese Lücke erlaubte es Hackern, iPhones zum Anrufen teurer 0900er-Nummern zu bringen. Dazu musste nur eine SMS oder eine E-Mail mit einem Internetlink an die ahnungslosen Besitzer verschickt werden. Durch das Anklicken dieses Links wählte das iPhone die teure Nummer - der Besitzer war machtlos. Laut Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT genügen Grundkenntnisse in der Programmierung von Internetseiten für eine solche Attacke. Durch das Firmware-Update wird diese Lücke nun jedoch behoben. Wir zeigen daher, wie man das Update vornehmen kann und verraten zudem, was die Version 2.2 noch so alles draufhat.
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Das Upgrade schließt die Sicherheitslücke beim iPhone 3G. (Foto: Apple)Das Upgrade schließt die Sicherheitslücke beim iPhone 3G. (Foto: Apple)

Firmware-Update, so gehts

Das Update auf Version 2.2 lässt sich am besten über iTunes herunterladen. Stellen Sie dazu sicher, dass sie die aktuelle Version 8 installiert haben. Verbinden Sie nun Ihr iPhone mit Ihrem PC und starten Sie iTunes. Wählen Sie nun unter "Geräte" ihr iPhone aus, falls es noch nicht markiert ist. Klicken Sie dann im Bereich "iPhone Zusammenfassung" auf "Nach Update suchen". Sobald das Update angezeigt wird, klicken Sie auf "Laden und installieren". Wichtig: Trennen Sie Ihr iPhone erst dann vom PC, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.
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Google Street jetzt auch auf dem iPhone 3G. (Foto: Xonio.com)Google Street jetzt auch auf dem iPhone 3G. (Foto: Xonio.com)

Was bringt das Update?

Neben dem Schließen der Sicherheitslücke gibt es noch einige weitere interessante Neuigkeiten. So ist mit der neuen Version auch Google Street für das iPhone verfügbar. Dieses Programm ist eine Art Erweiterung für Google Earth, das seit Ende Oktober für das iPhone erhältlich ist (wir berichteten). Während Google Earth die Welt aus der Satelliten-Perspektive zeigt, bringt Google Street die Fußgängerperspektive aufs Handy. Dafür ließ Google monatelang Kamerawägen durch amerikanische Städte fahren. Deutsche Städte sind in Google Street fürs Handy bislang noch nicht enthalten, sollen aber bald nachgeliefert werden.
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Navi auch für Fußgänger: Dank des Upgrades auf 2.2. (Foto: Xonio.com)Navi auch für Fußgänger: Dank des Upgrades auf 2.2. (Foto: Xonio.com)

Navi für Fußgänger

Und Apple hat noch mehr zum Thema "Fußgängerperspektive" zu sagen. Google Maps - die vorinstallierte Navigationssoftware des iPhone - verfügt mit der neuen Firmware nämlich auch über einen Fußgängermodus. Autobahnbrücken oder Tunnels werden somit nicht mehr in die Routenberechnung einbezogen. Auch der öffentliche Nahverkehr wird jetzt auf dem iPhone zugänglich. Einfach den Zielort und gegebenenfalls den Start und die Uhrzeit eingeben und die nächste Zugverbindung wird berechnet. Leider funktioniert auch das bisher nur in den USA, der deutsche ÖPNV bleibt derzeit noch außen vor.
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Handy-Ratgeber: So machen Sie auch Ihr Handy zum Navi

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Ebenfalls verbessert: Der Safari-Browser. (Foto: Apple)Ebenfalls verbessert: Der Safari-Browser. (Foto: Apple)

Änderungen unter der Oberfläche

Ganz nett ist die Möglichkeit, den eigenen Standort nebst Adresse einfach per Klick in E-Mails und SMS einzufügen. Die Position wird dabei natürlich per GPS ermittelt. Musikliebhaber werden sich dagegen am allermeisten darüber freuen, dass Podcasts via iTunes jetzt auch auf das iPhone geladen werden können. Vielschreiber können dagegen endlich aufatmen: Die teilweise recht lästige Autokorrektor kann jetzt auf Wunsch deaktiviert werden. Zuletzt wurde auch der Safari-Browser mit dem Firmware-Update auf den neuesten Stand gebracht. Hier spielten sich die Änderungen jedoch vor allem unter der Oberfläche ab. Die Xonio-Tester jedenfalls konnten keinen Unterschied zur bisherigen Version feststellen.

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