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Roaming: Beim Urlaub in Österreich und der Schweiz drohen böse Überraschungen

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Handy-Abzocke in den Alpen

29.12.2008, 12:51 Uhr

Kostenfalle SMS: Unangenehme Urlaubsüberraschungen. (Foto. imago)Kostenfalle SMS: Unangenehme Urlaubsüberraschungen. (Foto. imago) Ob Arlberg oder das Wallis, die Skigebiete in Österreich und der Schweiz zählen zu den beliebtesten Urlaubszielen deutscher Wintersportler. Doch wer nicht aufpasst, den erwartet nach dem Urlaub eine böse Überraschung. Ein Anruf aus der Schweiz beispielsweise kann schnell mal so viel kosten wie ein Telefonat aus den USA. Und für eine SMS aus Österreich zahlt man je nach Mobilfunkanbieter und Vertrag zwischen 29 und 41 Cent. Kein Wunder, dass etwa der österreichische Mobilfunk-Anbieter A1 bis zu 10 Prozent seines Umsatzes mit dem Roaming macht. Ebenso wenig verwundert es auch, dass vor allem österreichische Provider gegen eine geplante Regulierung der Roaminggebühren Sturm laufen. Mit einer solchen Regulierung will die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding ab Juni 2009 die Gebühren für SMS innerhalb Europas auf 11 Cent begrenzen.
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Protest aus Österreich

Diese Regulierungsmaßnahme ist nicht die erste im Mobilfunksektor. Bereits im 2007 und 2008 zwang die EU die Mobilfunkanbieter auf diese Weise, ihre Roaming-Preise spürbar zu senken. Bis 2012 will Viviane Reding zudem die Mobilfunkgebühren auf 34 Cent pro Gesprächsminute drücken. Wer angerufen wird, soll höchstens 10 Cent pro Minute bezahlen. Natürlich sind auch die hiesigen Mobilfunkanbieter von diesen Plänen alles andere als begeistert. Doch am lautesten protestieren die Betroffenen in Österreich. „Als Tourismusland ist Österreich von den EU-Roaming-Regulierungen im Mobilfunkbereich besonders betroffen“ wird etwa Florian Niedersüß vom österreichischen Mobilfunk-Marktführer Mobilkom (A1) in der Münchner "Abendzeitung" zitiert. Daher fordert er die österreichischen Parlamentarier auf, das Gesetz, dem die Regulierungsmaßnahmen der EU-Kommision zugrunde liegen, zu Fall zu bringen.
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Abstimmung im neuen Jahr

Gleichzeitig droht der Mobilkom-Sprecher damit, den Ausbau der Netze in Touristengebieten einzustellen, falls die EU-Richtlinie in Kraft tritt. "Grober Unfug" ist das, wenn es nach Thomas Meyer vom Verbraucherportal Tariftip.de geht. Schließlich richte sich die Drohung gegen "die eigenen Kunden, die in den betroffenen Gebieten keine akzeptable Netzqualität vorfinden,“ so der Handy-Experte gegenüber der Münchner "Abendzeitung". Ob die erzwungene Preissenkung wirklich in Kraft tritt, entscheidet sich freilich erst in einigen Wochen. Dann stimmen die EU-Parlamentarier über die entsprechende Gesetzesvorlage ab. Die Mobilfunkanbieter in der Schweiz sind von dieser Regulierung freilich nicht betroffen. Da die Schweiz kein Teil der EU ist, können die Anbieter hier aus dem Vollen schöpfen. Wie gut also, dass Sie sich mit ein paar einfachen Maßnahmen gegen die Handy-Abzocke im Urlaub schützen können.

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Roaming ausschalten hilft Kosten sparen. (Foto: imago)Roaming ausschalten hilft Kosten sparen. (Foto: imago)

Tipps: So vermeiden Sie böse Überraschungen

Am einfachsten ist es natürlich, das Handy gar nicht erst anzuschalten. Wichtig dabei: Deaktivieren Sie zuvor Ihre Mailbox. Denn wenn Ihnen jemand eine Nachricht hinterlässt, zahlen Sie trotzdem die Gebühren von Deutschland in ihr Urlaubsland. Alternativ können Sie auch bei Ihrem Provider das Roaming deaktivieren. Damit sind Sie allerdings von Deutschland aus nicht mehr erreichbar. Wenn Sie innerhalb Ihres Urlaubslandes telefonieren wollen lohnt sich unter Umständen der Kauf einer Prepaid-Karte. Teilweise bieten auch deutsche Mobilfunkanbieter bestimmte Tarifmodelle mit reduzieren Roaming-Gebühren an.

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