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Kostenfalle Handy

09.01.2009, 19:10 Uhr

Die SMS aus dem Winterurlaub kann ganz schön teuer sein. (Foto: imago)Die SMS aus dem Winterurlaub kann ganz schön teuer sein. (Foto: imago)Traumhafte Pisten, zünftiger Apres-Ski und heiße Nächte in der Sauna: Millionen Deutsche fahren auch in diesem Jahr wieder in den Winterurlaub. Ein bisschen Geld muss man dabei allerdings schon mitbringen. Schließlich kostet alleine das Ticket für den Lift in einer Woche mehr, als ein ganzer Urlaub auf Mallorca. Von halbwegs wohnlichen Unterkünften und der Anreise (Skigebiete werden in der Regel nicht von Billigfliegern angesteuert) ganz zu schweigen. Doch wer Skiurlaub macht, dem ist dieses Vergnügen den Preis wert. Ärger kommt daher oft erst auf, wenn man nach dem Urlaub einen Blick auf die Handyrechnung wirft. Denn wer im Ausland telefoniert, zahlt oft mehr als er glaubt. Wir zeigen Ihnen daher, wie sie unnötigen Ärger vermeiden können.

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Ratgeber-Thema: So bringen Sie Ihr Handy sicher durch den Winter
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Wer in Deutschland Ski fährt, der hat gut texten. (Foto: imago)Wer in Deutschland Ski fährt, der hat gut texten. (Foto: imago)

Was ist Roaming überhaupt?

Hauptgrund für die hohe Handyrechnung nach dem Urlaub ist das so genannte Roaming. Da der eigene Provider nur das Netz im Heimatland zur Verfügung stellt, ist man im Ausland immer auf dortige Mobilfunk-Anbieter angewiesen. Und die lassen sich ihren Service gerne einige kosten. In Österreich erwirtschaften manche Provider so bis zu 10% ihres Umsatzes. Dabei ist Österreich Mitglied in der EU, die den Anbietern schon längst Grenzen gesetzt hat. Höchstens 46 Cent pro Minute darf demnach ein abgehender Anruf in Europa kosten. Doch auch wer angerufen wird muss beim Roaming zahlen. Nämlich die Gebühren im Urlaubsland. Laut EU darf ein angenommener Anruf höchstens 22 Cent pro Minute kosten. Noch stärker schlagen allerdings die Provider in Nicht-EU-Staaten zu. So kann ein Anruf aus der Schweiz unter Umständen so teuer sein wie aus den USA.
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Artikel: Handy-Abzocke in den Alpen
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Für alle Fälle: Im Notfall ist ein Handy nie verkehrt. (Foto: imago)Für alle Fälle: Im Notfall ist ein Handy nie verkehrt. (Foto: imago)

Zu Hause lassen? Ausschalten? Umleiten?

Doch wie kann man sich vor der Roaming-Abzocke der Provider schützen? Die einfachste Möglichkeit ist sicherlich, das Handy einfach zu Hause zu lassen. Für viele keine akzeptable Lösung. Nicht zuletzt kann man mit dem Handy auch Hilfe herbeiholen. Also bliebe noch die Möglichkeit, das Handy nicht einzuschalten. So können Sie im Notfall darauf zurückgreifen. Doch Vorsicht: Deaktivieren Sie vorher Ihre Mailbox! Noch eine Möglichkeit besteht darin, alle Anrufe während des Urlaubs auf die Mailbox umzuleiten. Vergessen Sie in diesem Fall aber nicht, die Benachrichtigungsfunktion auszuschalten. Zuletzt können Sie auch bei Ihrem Provider das Roaming deaktivieren. Die Notrufnummern können Sie nämlich dann auch weiterhin mit Ihrem Handy anwählen. Allerdings sind sie so aus Deutschland nicht mehr erreichbar.
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Die wahren Internet-Fans sind auch auf der Piste online. (Foto: imago)Die wahren Internet-Fans sind auch auf der Piste online. (Foto: imago)

Tipps für Handy-Fans

Die eben gezeigten Möglichkeiten sind zwar alle ganz nett. Aber für echte Handy-Fans natürlich sehr unbefriedigend. Im Urlaub auf Ihr Allerheiligstes verzichten? Falls Ihnen das unmöglich erscheint, dann lohnt es sich evtl. über eine Prepaid-Karte nachzudenken. Hier ist allerdings Rechnen angesagt. Ob nämlich eine Karte in Ihrem Urlaubsland oder eine spezielle Roaming-Karte eines deutschen Anbieters günstiger ist, kommt ganz auf Ihr Telefonierverhalten an. Oft lohnt es sich auch, sich beim Provider zu informieren, ob der bestimmte Auslandstarife im Angebot hat. Auch wer im Ausland mit seinem Handy im Internet surfen will sollte sich genau informieren bzw. nachrechnen. Hier lässt sich nämlich richtig viel Geld sparen - bzw. drohen ahnungslosen Usern besonders böse Überraschungen. Das gilt für auch diejenigen, die statt Urlaubskarten Foto-MMS verschicken. Hier zahlt man nämlich auch die Menge der übertragenen Daten. Je nach Bildgröße kann da eine herkömmliche Postkarte auch mal günstiger sein.

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