Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Blitzer-Warnsystem: Sixt will Polizeimeldungen für iPhone und Blackberry sammeln

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sixt startet mobiles Blitzer-Warnsystem

29.01.2009, 13:04 Uhr | Spiegel Online

#

Vorsicht, Blitzer! (Foto: imago)Vorsicht, Blitzer! (Foto: imago) Von Thomas Hillenbrand

Sixt eckt gerne an - auch das neueste Projekt des Pullacher Pkw-Vermieters dürfte für Wirbel sorgen: Per iPhone oder Blackberry sollen Autofahrer künftig Informationen über Polizeikontrollen sammeln können. Per SMS werden Mitglieder der Community Radalert.de dann vor mobilen Blitzern gewarnt.

Festinstallierte Blitzer - im Volksmund Starenkästen genannt - haben für technologisch versierte Autofahrer längst jeden Schrecken verloren: Im Internet lassen sich Datenpakete für alle gängigen Navigationsgeräte herunterladen. Per Warnton erfährt der Fahrzeugpilot dann, ob in seiner Nähe eine Radarkontrolle droht. Gegen Beamte mit Radarpistolen half hingegen bislang nur die strikte Beachtung der Straßenverkehrsordnung. Blitzer-Communitys könnten demnächst auch vor mobilen Polizeikontrollen warnen. Die Sixt AG, Deutschlands größter Autovermieter, testet derzeit einen Dienst namens Radalert, bei dem Nutzer mobile Blitzer melden können. Die gesammelten Daten werden für einige Stunden auf einer Web-Karte angezeigt und danach automatisch wieder gelöscht. "Zurzeit sind wir in der Betatest-Phase, sagte Alexander Beyer von Sixt E-Ventures SPIEGEL ONLINE.

#

Handy-Ratgeber:
Handy-Aufladung:

#

#

Blitzer werden per Handy gemeldet

Blitzer können die Nutzer entweder im Internet melden - oder über ihr Handy. Für Apples iPhone lässt sich bereits eine Anwendung herunterladen. Per Knopfdruck kann der Nutzer damit eine Radarfalle melden - die Position wird dann automatisch per GPS bestimmt und an Sixt übermittelt. Nach Beyers Angaben wird es demnächst zudem eine Version für Blackberrys geben.

SMS warnt vor Blitzern in der Nähe

Nutzer des Dienstes können sich per SMS warnen lassen, wenn zum Beispiel in der Nähe ihres Wohnorts ein mobiler Blitzer gemeldet wird. Die iPhone-Anwendung zeigt zudem die Radarfallen in der näheren Umgebung an. Das Modell ähnelt dem des US-Blitzerdienstes Trapster.

Auch für Nicht-Smartphones

Das besondere bei Radalert dürfte jedoch die Verbindung mit dem Autovermieter Sixt sein. Dort denkt man darüber nach, den Dienst über Flyer in den Mietfahrzeugen des Unternehmens zu bewerben und will die Sixt-Vertriebswege nutzen. "Wer kein Smartphone hat, kann demnächst auch über unser Callcenter Blitzer durchgeben", sagt Beyer.

#

#

Empörung ist einkalkuliert

Dass die Community für Kontrollvermeider vielen ein Dorn im Auge sein dürfte, ficht Sixt nicht an. Im Gegenteil: Der Autovermieter aus dem bayerischen Pullach setzt seit Jahren auf krawalliges Marketing. Einst photoshoppte das Unternehmen die damalige Umweltministerin Angela Merkel in ein Cabrio - freilich ohne die CDU-Politikerin um Erlaubnis zu fragen. Die Überschrift dazu lautete: "Lust auf eine neue Frisur?"

Rechtliche Situation ist unklar

Einige Juristen bezweifeln, ob derartige Dienste rechtlich einwandfrei sind. Es gibt bisher allerdings keine eindeutige Rechtsprechung. Laut der Straßenverkehrsordnung (§23 Abs 1.) ist es dem "Führer eines Kraftfahrzeuges … untersagt, ein technisches Gerät zu betreiben ..., das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören".

Sixt verteidigt Dienst

Konkret erwähnt werden im Gesetzestext allerdings nur Radarwarn- oder Laserstörgeräte. Ob auch ein iPhone unter den Paragrafen fällt? Es gehe bei Radalert ja nicht darum, Raserei zu unterstützen, verteidigt Beyer seine Dienst. "Auf Radarwarner hinzuweisen, hat ja eine erzieherische Wirkung", sagt der Sixt-Mann. Schließlich meldeten ja auch lokale Radiostationen mobile Polizeikontrollen - und niemand sei bisher auf die Idee gekommen, deswegen Autoradios zu verbieten.

#

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video


Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal