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Sony-Ericsson-Handys sind anfällig für "Denial of Service"-Attacke

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Gefährliche Push-Nachrichten

03.02.2009, 12:56 Uhr

Gefahr für Sony Ericsson-Handys durch Push-Nachrichten. (Foto: Sony Ericsson/Montage)Gefahr für Sony Ericsson-Handys durch Push-Nachrichten. (Foto: Sony Ericsson/Montage)Eigentlich sind Push-Nachrichten ja keine schlechte Erfindung. Immerhin bieten sie eine bequeme Möglichkeit, um System-Einstellungen (z.B. für einen Browser oder einen E-Mail-Zugang), E-Mails oder URLs auf Handys zu übertragen. Für Besitzer von Sony-Ericsson-Handys könnte sich diese Technologie jedoch schon bald als echtes Ärgernis erweisen. Der Blog Mobile Security Lab (www.mseclab.com) berichtet jedenfalls, dass Sony Ericsson per Push-Mail zum Neustart gezwungen werden können. Diese so genannte "Denial of Service"-Attacke kann auch laufende Telefongespräche unterbrechen. Noch schlimmer wird es allerdings, wenn mehrere solcher Push-Nachrichten auf einem Handy eingehen. Dadurch kann das Gerät sogar dauerhaft blockiert werden, da es ständig zum Neustart gezwungen wird.
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Artikel: Sicherheitslücke bei Symbian S60-Handys
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Unbemerkter Angriff über offenen Port

Den Programmierern dieser Mails kommt dabei zu Gute, dass der Port 2948 bei einigen Sony-Ericsson-Handys standardmäßig geöffnet ist. Dadurch können Nachrichten, die an diesen Port adressiert sind, sofort und unbemerkt auf ein Handy gelangen. Bisher wurde diese Denial of Service-Attacke an folgenden Sony Ericsson-Handys erfolgreich getestet: W910i, W660i, K618i, K610i, Z610i, K810i, K660i, W880i und K530i. Laut Mobile Security Lab sind jedoch höchstwahrscheinlich alle Handys betroffen, die das gleiche Betriebssystem nutzen wie die eben genannten Modelle.
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Massen-SMS kann Handys blockieren

Hinzu kommt, dass die Attacke auch über SMS ausgeführt werden kann und somit nicht auf den geöffneten Port angewiesen ist. Dabei kommt den Hackern zu Gute, dass ein Handy beim Rebooten keine SMS empfangen kann. Dadurch kann ein Handy durch mehrere SMS so gut wie vollständige blockiert werden, da jede SMS einen Neustart inkl. PIN-Abfrage hervorruft. Eine weitere Gefahr durch die Sicherheitslücke entsteht dadurch, dass Handys auch so genannte "IP-Pakete" empfangen, die gar nicht an sie selbst gerichtet sind. Hacker können beispielweise Schad-SMS an Mobilfunkmasten verschicken. Diese leiten die Nachrichten dann an alle Handys in ihrem Empfangsbereich weiter. Ob und wann es einen Patch gegen diese Denial of Service-Attacken gibt, steht zur Zeit noch nicht fest. Sony Ericsson wurde jedenfalls über das Problem in Kenntnis gesetzt.
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Artikel: Sicherheitslücke bei Symbian S60-Handys
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