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Frauen schreiben die effektiveren SMS

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Frauen schreiben die effektiveren SMS

12.02.2009, 16:37 Uhr

Texten einfach effektiver: Frauen. (Foto: Archiv)Texten einfach effektiver: Frauen. (Foto: Archiv)Wenn es um Kommunikation geht, dann ist es vorbei mit der Gleichheit der Geschlechter. So gilt es als besonders männlich, mit wenigen Worten alles zu sagen. Dem vermeintlich schwachen Geschlecht wird dagegen oft eine gewisse Schwatzhaftigkeit nachgesagt. Doch eine Untersuchung an der Indian University im amerikanischen Bloomington/Indiana bringt dieses Bild nun gehörig ins Wanken. Wenn es nach Susan Herring und Asta Zelenkauskaite geht, sind Frauen den Männern beim Verfassen von SMS eindeutig überlegen. Ihnen gelingt es mehr Informationen und mehr Emotionen in die auf 160 Zeichen begrenzten Kurznachrichten zu packen. Anders formuliert: Frauen kommunizieren effektiver.

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Eine SMS und alles ist klar. (Foto: imago)Eine SMS und alles ist klar. (Foto: imago)

Ergebnisse widersprechen wissenschaftlichem Konsens

Nach eigenen Angaben wurden die Forscher von diesem Ergebnis selbst überrascht. Bei normaler Kommunikation wären es nämlich eher die Männer, die sich gewählter ausdrückten. Frauen verwenden dem gegenüber eher Standardsprache - so der wissenschaftliche Konsens. Doch bei ihren Untersuchungen kamen Susan Herring und Asta Zelenkauskaite zu einem ganz anderen Ergebnis. Demnach greifen Frauen in SMS deutlich mehr zu Abkürzungen und umgangssprachliches Ausdrücke als Männer. Zudem verwenden sie mehr Smileys. Dadurch schaffen sie es, in ihren Kurznachrichten mehr emotionale Inhalte zu transportieren. In einem Punkt entspricht das Ergebnis der Studie jedoch dem Klischeebild der Frau: Die weiblichen SMS-Schreiber kamen im Schnitt näher an die 160-Zeichengrenze.
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Untersuchung beim Musikfernsehen

Um ihre Untersuchung durchzuführen griffen Susan Herring und Asta Zelenkauskaite zu einem einfachen Trick. Sie untersuchten den italienischen Musiksender "Allmusic". Dort werden rund um die Uhr Kurznachrichten der Zuschauer angezeigt - inklusive des Geschlechts des Absenders. Auf diese Weise konnten die Forscher insgesamt 1164 SMS analysieren. Ob sich die Ergebnisse vollständig auf herkömmliche SMS übertragen lassen, ist jedoch nicht ganz geklärt. Schließlich entspricht das Allmusic-Publikum kaum dem Bevölkerungsdurchschnitt. In ihren nächsten Untersuchungen wollen Susan Herring und Asta Zelenkauskaite daher überprüfen, ob sich diese Ergebnisse auch bei anderen Fernsehsendungen - etwa zu politischen Themen - wiederholen lassen.

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