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Handy-Ortung rettet einem Skifahrer in den Alpen das Leben

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Handy-Ortung rettet Leben

26.02.2009, 11:26 Uhr | dpa / joh, dpa, t-online.de

Handy-Ortung kann Leben retten. (Foto: dpa)Handy-Ortung kann Leben retten. (Foto: dpa) Dank moderner Technik in Mobiltelefonen ist es ein Leichtes, Personen zu orten. Die so genannte Handy-Ortung macht es möglich. Besonders sinnvoll erscheint der Service, wenn ein verlorenes Handy ausfindig gemacht werden soll oder etwa ein Kind vermisst wird. Lediglich die Nummer des Handys muss bei einem der zahlreichen Anbieter im Internet eingegeben werden. Kurz darauf erfährt der Auftraggeber, wo sich das gesuchte Gerät befindet. Dass aber die Handy-Ortung auch Leben retten kann, beweist der Fall eines leichtsinnigen Skifahrers in den österreichischen Alpen.

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Handy-Ratgeber:

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Mit Handy Notruf abgesetzt

Trotz aller Warnungen war der 44-Jährige im Skigebiet von Golms bei Tschagguns abseits der Pisten gefahren. Nach Angaben der Polizei trat der leichtsinnige Skifahrer dabei ein Schneebrett los, wurde einige Meter mitgerissen, verschüttet und saß etwa 20 Zentimeter unter einer festen Schneedecke fest. Zu seinem Glück hatte er eine kleine Höhle zum Atmen. Nach etwa 30 Minuten kam er mit einer Hand an sein Handy und konnte einen Notruf absetzen. Daraufhin orteten ihn Pistenretter und gruben ihn aus. Der 44-Jährige erlitt lediglich einen Bänderriss und eine Schienbeinfraktur.

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Handy-Aufladung:

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Einwände der Verbraucherzentrale

Obwohl die Handy-Ortung zahlreiche Vorteile hat, steht sie bei Verbraucherschützern in der Kritik. Für die Handy-Ortung werden die Mobilfunknummer und die Einwilligung des Gesuchten benötigt. Für die Einwilligung ist derzeit allerdings eine SMS ausreichend. "Die geforderte SMS zur Einwilligung in den Suchdienst kann aber gefälscht werden und beweist nicht, dass sie auch wirklich vom Inhaber des Handys stammt", sagt Beate Scharf von der Verbraucherzentrale Sachsen. "Daher begrüßen wir das Vorhaben der Bundesregierung, die das heimliche Aufspüren von Handys eindämmen will." Die Ortung soll künftig nur noch möglich sein, wenn der Betroffene ausdrücklich, gesondert und schriftlich zugestimmt hat. Die geplante Neuregelung soll nach den Plänen der Bundesregierung in die Novelle des Telekommunikationsgesetzes aufgenommen werden.

Problematische Handy-Ortung: Verbraucherzentrale Sachsen warnt

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