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Irland plant Einführung einer SMS-Steuer

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Irland plant Einführung einer SMS-Steuer

10.03.2009, 12:29 Uhr

SMS könnten in Irland bald teurer werden. Um einen Cent. (Foto: imago)SMS könnten in Irland bald teurer werden. Um einen Cent. (Foto: imago)In der irischen Regierung gibt es offenbar Pläne für eine SMS-Steuer. Dies berichtet die "Irish Times". Demnach sollen Mobilfunkkunden demnächst mit einem Cent pro Kurznachricht zur Kasse gebeten werden. Nach Angaben von "Telecompaper.com" könnten so jährlich 146 Millionen Euro eingenommen werden. Heftige Proteste gegen die Regierungspläne kommen vom irischen Mobilfunkverband. Demnach richte sich die Steuer vor allem gegen jüngere und finanziell schlechter gestellte Menschen, da diese häufiger per Kurznachrichten kommunizierten. Zudem verdiene der irische Staat bereits durch die vergleichsweise hohe Mehrwertssteuer von 21,5 Prozent an jedem Anruf und jeder SMS.
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10 SMS pro Tag? Die Iren sind offenbar fleißige Tipper. (Foto: imago)10 SMS pro Tag? Die Iren sind offenbar fleißige Tipper. (Foto: imago)

Fragwürdige Rechenspiele

Dass die Idee einer SMS-Steuer ausgerechnet in Irland aufkommt, ist kein Zufall. Immerhin rechnet die irische Regierung laut "Telecompaper.com" mit einem Schnitt von 10 SMS pro Tag und Einwohner. Ob diese Rechnung aufgeht, muss sich freilich noch zeigen. Derzeit halten die Engländer in Sachen Kurznachrichten den europäischen Rekord, dicht gefolgt von den Italiener mit 50 Kurznachrichten pro Monat und Handynutzer.
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Bald auch in Deutschland?

Im Vergleich dazu sind die deutschen Bürger geradezu schreibfaul: 2006 ging der Branchenverband BITKOM aus, dass jeder Deutsche im Schnitt 280 SMS pro Jahr verschickt. Für 2007 wurden insgesamt 23 Milliarden Kurznachrichten erwartet. Bei einem Cent pro SMS entspräche das Einnahmen in Höhe von 230 Millionen Euro jährlich - allerdings mit steigender Tendenz. Derzeit ist hierzulande von solchen Plänen wie in Irland freilich noch nichts bekannt. Doch in Zeiten knapper Kassen könnte eine zusätzliche Einnahmequelle für den Staat durchaus Begehrlichkeiten wecken.

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