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13-Jähriger entwickelt Ortungs-Software für GPS-Handys

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13-Jähriger entwickelt Ortungs-Software für GPS-Handys

09.04.2009, 17:12 Uhr

 

Das Programm "X-Finder" kann vermisste Personen orten, wenn sie ein GPS-Handy dabei haben. (Foto: Montage) Das Programm "X-Finder" kann vermisste Personen orten, wenn sie ein GPS-Handy dabei haben. (Foto: Montage)"Follow moving person" – mit diesem Befehl könnten besorgte Mütter in Zukunft schnell und einfach via Handy den Aufenthaltsort ihrer Kinder herausfinden. Vorausgesetzt, sie haben ein GPS-Handy, auf dem der "X-Finder" von Maximilian Reif installiert ist. Die Idee zu seinem Projekt hatte der Gymnasiast durch seinen an Alzheimer erkrankten Großvater: "Das Programm soll meiner Großmutter dabei helfen, meinen Opa zu finden, wenn er sich verlaufen hat", sagt Maximilian Reif. Für sein Handyprogramm zum Auffinden vermisster Personen oder verlorener Gegenstände ist der 13-jährige Schüler aus Stadtbergen bei Augsburg jetzt mit dem Sonderpreis Mobilfunk geehrt worden. Die vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) gestiftete Auszeichnung wird im Rahmen der Landeswettbewerbe von Jugend forscht vergeben.

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Handy als Lebensretter: Mit Mobilfunkgerät Notruf abgesetzt
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Bestimmung des Ortes durch Google Maps

Das Programm des Achtklässlers funktioniert denkbar einfach: Personen, die Angehörige oder auch Gegenstände vermissen, schicken eine entsprechende Such-SMS auf das mit dem "X-Finder" ausgestattete GPS-Handy, dass die vermisste Person bei sich trägt. Das Programm sendet dann selbständig eine SMS mit den aktuellen Aufenthaltskoordinaten des Gesuchten zurück. Mithilfe der Internetseite "Google Maps" lässt sich dann einfach bestimmen, wo sich der Gesuchte aufhält. Theoretisch funktioniert das System des Schülers auch für vermisste Gegenstände oder gar Haustiere – allerdings müssen diese dann mit dem GPS-Handy verbunden sein.

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Den X-Finder noch effektiver machen

Dass der Achtklässer aus Stadtbergen nach dem Abitur Informatik studieren will, verwundert nicht. "Bis dahin könnte ich mir vorstellen, meinen X-Finder noch effektiver zu machen", erzählt der 13-Jährige. Wenn sich beispielsweise mehrere Personen an der Suche beteiligen, informiert das Programm darüber, wer sich am nächsten am Aufenthaltsort befindet. "Und natürlich will ich im nächsten Jahr wieder bei Jugend forscht teilnehmen", verkündet der Nachwuchsforscher.
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Potential in der Mobilfunktechnologie

"Mit unserem Sonderpreis Mobilfunk wollen wir junge Menschen, die sich für die Wissenschaft begeistern, unterstützen und fördern", erklärt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF. "Das Projekt von Maximilian Reif zeigt, wie viel Potential in der Mobilfunktechnologie steckt. Wir möchten helfen, dieses Potential aufzufinden und zu fördern."

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