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EU-Kommission: Handy-Branche soll Kinder besser schützen

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Brüssel: Handy-Branche soll Kinder besser schützen

21.04.2009, 10:31 Uhr

EU-Kommissarin Vivianne Reding. (Foto: dpa)EU-Kommissarin Vivianne Reding. (Foto: dpa)Die Hälfte aller Eltern in der Europäischen Union befürchtet einer Umfrage zufolge, dass ihre Kinder auf dem Handy Sex- und Gewaltfilme sehen oder Opfer von Mobbing werden könnten. Die EU- Kommission will deshalb die Mobilfunkbetreiber stärker in die Pflicht nehmen. "Jugendschutz ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit", sagte EU-Medienkommissarin Viviane Reding am Montag in Brüssel. Schwarze Schafe seien Luxemburg, Finnland, Estland und Zypern, wo es keinen nationalen Verhaltenskodex für die Handy-Branche gebe. Auch Belgien müsse seine Regeln nachbessern.

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Zugangskontrollen sollen Kinder schützen

Insgesamt 26 europäische Mobilfunkbetreiber haben sich 2007 freiwillig verpflichtet, Kinder besser zu schützen. Diese Vereinbarung muss in den Mitgliedstaaten aber umgesetzt werden. Dabei geht es zum Beispiel um Aufklärungskampagnen, Zugangskontrollen oder die Meldung illegaler Inhalte. 80 Prozent der Unterzeichner sind seither aktiv geworden, wie sich aus einem Bericht des Branchenverbandes GSM Association ergibt. Den Kommissionsangaben zufolge nutzt bereits jeder zweite Zehnjährige in der EU ein Handy. Unter den 16-Jährigen sind es 95 Prozent.

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