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Gefährliche SMS von der Toilette

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Gefährliche SMS von der Toilette

12.05.2009, 10:17 Uhr

Nicht ganz ohne: SMS von der Toilette. (Foto: imago)Nicht ganz ohne: SMS von der Toilette. (Foto: imago) Erstaunlich, welche Handy-Sitten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten so vorherrschen: 42 Prozent aller Amerikaner tippen SMS oder Telefonieren sogar auf dem eigentlich so "stillen" Örtchen. Unter den 18-24-jährigen liegt der Anteil sogar bei etwa 60 Prozent. Das ergab jetzt eine Umfrage von Cellular-news.com. Doch allzu weit dürfen wir uns wohl nicht aus dem Fenster lehnen: Auch hierzulande dürfte der Anteil derjenigen, die auf der Toilette ihr Handy benutzen, nicht viel geringer sein. Dabei ist diese Angewohnheit nicht ganz unproblematisch. Weniger wegen der möglicherweise akustisch gestörten Kabinennachbarn als vielmehr wegen der Belastung durch Keime.

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"Schmutziger als ein Toilettensitz"

Denn während das Waschen der Hände zumindest zum guten Ton gehört wandern die Handys einfach zurück in die Tasche. Dabei hätten sie eine Reinigung fast noch nötiger als unsere Hände. Laut einer Studie der "University of Arizona" von 2007 sind viele Mobiltelefone "schmutziger als ein Toilettensitz". Ein Team unter Leitung von Professor Charles Gerba untersuchte damals elf Handys von zufällig ausgewählten Passanten. Fünf dieser Geräte waren mit tausenden Bakterien belastet. Laut Professor Gerba ist das allerdings weniger problematisch, solange es sich um Bakterien des eigenen Körpers handelt. Problematisch wird es vor allem dann, wenn man das Handy an andere Personen weitergibt.

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Gefährliche Keime aus dem Krankenhaus Bei den Keimen von der Toilette sieht das freilich anders aus. Denn auch eigene Darmbakterien können die Gesundheit belasten. Vor allem, wenn das Handy beim Essen genutzt wird, wie es laut der Cellular-news.com-Umfrage rund 70 Prozent aller Amerikaner tun. Noch schlimmer können die Folgen sein, wenn Mobiltelefone in Kliniken und Krankenhäusern nicht richtig gereinigt werden. So fanden sich bei einer Studie in der Türkei auf jedem achten Handy von Krankenhautmitarbeitern Bakterien, die gegen Antibiotika resistent waren (wir berichteten). Generell gilt: Wer nicht riskieren will, durch sein Handy Hautausschläge zu bekommen, sollte es ab und an reinigen.

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