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Handys in Korea - Mobiltelefon als Bezahlungsmittel

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Handys in Korea - Mobiltelefon als Bezahlungsmittel

26.05.2009, 17:27 Uhr

Die Einladung zum Kaffee - funktioniert auch per Handy. (Foto: Reuters)Die Einladung zum Kaffee - funktioniert auch per Handy. (Foto: Reuters) Die Handy-Funktion, die in Südkorea gerade das größte Wachstum erfährt, befindet sich hierzulande noch in den Kinderschuhen: Das Bezahlen mit dem Handy. Allein im letzten Jahr kauften die Koreaner für 1,4 Milliarden US-Dollar mobil ein. Und das ist nur der Betrag, der für Musik, Klingeltöne, Videos und Zeitungsartikel ausgegeben und per Telefon-Rechnung beglichen wurde. Dieses Bezahlverfahren gibt es in Korea übrigens schon seit 2001. Doch diese Technik wird wohl schon bald überholt werden - dank des so genannten "T-Money".

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"T-Money" statt Essensgeld


Dabei handelt es sich um Guthaben, dass die Handybesitzer auf ihren SIM-Karten oder anderen Handy-Chips speichern können. An diversen Automaten, im öffentlichen Nahverkehr, in Schnellrestaurants, Cafes und in einigen Läden kann diese Währung dann wieder ausgegeben werden. Dafür wird das Handy einfach auf ein Sensorfeld gelegt und das Guthaben abgebucht. Obwohl T-Money erst Ende 2008 eingeführt wurde, ist es in Südkorea schon weit verbreitet. Viele Eltern verzichten bereits darauf, ihren Kindern Essensgeld mitzugeben. Sie zahlen den Betrag lieber auf deren T-Money-Account ein. Ein vergleichbares System wird derzeit im Öffentlichen Nahverkehr des Rhein-Main-Verkehrsverbundes getestet. Für die Nutzung der so genannten Near-Field-Communication-Technologie ist jedoch ein spezielles Handy nötig.
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Ein Geschenk aufs Handy

Zur Beliebtheit von T-Money in Südkorea hat sicherlich auch die Möglichkeit beigetragen, virtuelle Geschenke zu verteilen. So kann man etwa seiner Freundin einen Kaffee bei Starbucks ausgeben, um für ein geplatztes Treffen zu entschädigen. Die Angebetete muss anschließend nur in die nächste Filiale der Café-Kette laufen und dort den entsprechenden Gutschein vorzeigen. Neben Starbucks unterstützen auch andere Ketten wie etwa "Dunkin' Donuts", Pizzalieferanten oder Bekleidungsgeschäfte die mobilen Geschenke. 70.000 solcher Geschenke werden in Korea ausgetauscht - an jedem Tag!

Kreditkarte im Handy

Neben dieser Form der virtuellen Bezahlung ist es in Korea seit 2000 möglich, mit dem Handy Online-Banking zu betreiben. Für eine geringe Monatsgebühr können unterwegs Überweisungen durchgeführt und der Kontostand überprüft werden. Auch Kreditkartenfirmen haben das Handy bereits für sich entdeckt. Bereits 2004 kamen die ersten Handys mit speziellen Chips auf den Markt, gleichzeitig wurden entsprechende Geldautomaten aufgestellt. Anstelle einer Kreditkarte muss der Inhaber nur noch sein Handy über ein Lesegerät halten. Auch in Deutschland gibt es bereits Überlegungen, wie man das Handy als Zahlungsmittel einsetzen könnte. Derzeit ist aber noch nicht absehbar, welche Technologie hier das Rennen macht.
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Teil 2: Entertainer für die Hosentasche

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Teil 3: Service - zwischen wünschenswert und total verrückt

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