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Handys in Korea - die Entertainer im Taschenformat

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Handys in Korea - die Entertainer im Taschenformat

26.05.2009, 17:27 Uhr

Bald Vergangenheit? Zeitungsleser in der U-Bahn. (Foto: Reuters)Bald Vergangenheit? Zeitungsleser in der U-Bahn. (Foto: Reuters) Spielekonsole, Fernseher, Kontaktmittel: Freizeitgestaltung ohne Handy ist für viele Menschen in Korea kaum vorstellbar. "Wenn ich meinen Geldbeutel zu Hause vergesse, bemerke ich es vielleicht einen ganzen Tag lang nicht. Aber wenn ich mein Handy verliere, bricht mein Leben noch in der U-Bahn zusammen" zitiert die New York Times eine junge Koreanerin. Doch was für Westeuropäer erschreckend wirkt, ist für Koreaner eine Selbstverständlichkeit. Denn während sich hierzulande gerade erst das Musikhören am Handy durchsetzt, bieten dortige Mobiltelefone eine Fülle unterschiedlicher Zerstreuungen - die größtenteils dankbar angenommen werden.

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Daddeln mit Retro-Optik


Der neueste Trend sind dabei Handy-Rollenspiele. Bereits 2007 sorgte "Heroes Lore Zero" für Schlagzeilen, als die Server des Anbieters unter dem Ansturm von Spielebegeisterten Koreanern zusammenbrachen. 200.000 mal wurde das Spiel allein in der ersten Woche heruntergeladen. Dabei versprüht die Grafik dieses Adventures eher einen gewissen Retro-Charme, als durch große Detailtreue und Fotorealismus zu glänzen. Der Erfolg wurde auch im Westen wahrgenommen. Im letzten Jahr übernahm der amerikanische PC-Spielegigant Electronic Arts den Heroes Lore Zero-Hersteller "Hands-On Mobile".

Seifenopern direkt aufs Handy


Neben dem Zocken ist auch das Fernsehen auf dem Handy in Korea weit verbreitet. Während hierzulande regelmäßig Versuche scheitern, diese Technologie zu etablieren (zuletzt zur Fußball-EM im vergangenen Jahr), startete dort schon 2004 ein eigener Satellit nur fürs Handy-Fernsehen. Ende 2007 hatte das mobile TV in Korea bereits 10 Millionen Kunden. Seifenopern - übrigens ein weiterer koreanischer Exportschlager - können teilweise schon vor der Ausstrahlung im regulären TV auf dem Handy betrachtet werden. Trotzdem bleiben die Koreaner dabei ständig erreichbar: Schon 2005 brachte LG das erste Handy mit Aufzeichnungsfunktion auf den Markt. Wird der Teilnehmer angerufen, während er fernsieht, zeichnet das Handy das Programm im Hintergrund weiter auf.
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Fernbedienung zum Mitnehmen


Die sprichwörtliche Fernsehbegeisterung der Koreaner kommt übrigens nicht von Ungefähr. Was heute die Mobilfunkindustrie für das Land ist, war in den siebziger und achtziger Jahren die Fernsehindustrie. Kein Wunder also, dass viele Koreaner auch beim heimischen Zappen das Handy nicht aus der Hand legen: Dank Infrarot- oder Bluetoothsender fungiert es auch gleich als Fernbedienung.

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Teil 1: Das Handy als Geldbeutel und Kreditkarte

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Teil 3: Service - zwischen wünschenswert und total verrückt

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