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Smartphones: Das erste Gigahertz-Handy

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Sommer der Smartphones: Das erste Gigahertz-Handy

29.06.2009, 14:03 Uhr | Matthias Kremp, Spiegel Online

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Auf dem Papier ist das Toshiba G01 das schnellste Handy der Welt. (Foto: Toshiba)Auf dem Papier ist das Toshiba G01 das schnellste Handy der Welt. (Foto: Toshiba) Toshibas TG01 hat das Zeug zum Gewinner: Es hat den größten Bildschirm, den schnellsten Prozessor, einen Touchscreen und Navigationssoftware integriert. SPIEGEL ONLINE hat getestet, ob das schlanke Smartphone den hohen Erwartungen gerecht werden kann.

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Auch das 4,1-Zoll-Display setzt Maßstäbe. (Foto: Areamobile)Auch das 4,1-Zoll-Display setzt Maßstäbe. (Foto: Areamobile)

"Boah, ist das groß!"

Die Reaktion bei Erstkontakt mit dem TG01 ist fast immer gleich: "Boah, ist das groß!" Und ja, tatsächlich: groß ist es und groß muss es sein. Denn Toshibas TG01 hat nicht nur einen Bildschirm, der weit über das übliche Maß hinausgeht, es wird auch von einem Prozessor angetrieben, der schon in kleinen Notebooks gesichtet wurde. Beste Zutaten für ein potentielles Multimedia-Highlight also. Das will das Gerät beim ersten Betrachten dann auch gleich bestätigen. Sein Bildschirm ist mit 4,1 Zoll (10,4 Zentimeter) Diagonale nicht nur fast so groß wie ein komplettes iPhone, er stellt auch noch zweieinhalbmal mehr Bildpunkte dar als das Apple-Handy. Das verspricht mehr Details, mehr Schärfe, feinere Farben.

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Rekord-Prozessor von Qualcomm

Mehr Speed liefert dagegen der Prozessor, ein QSD8250 von Qualcomm, besser bekannt als Snapdragon. Mit einer Taktfrequenz von 1 Gigahertz setzt er eine neue Handy-Höchstmarke. Zum Vergleich: Dem neuen iPhone 3G S werden maximal 600 Megahertz nachgesagt. Tatsächlich ist der Qualcomm-Chip im Toshiba-Telefon so fix, dass er sogar kleine Notebooks antreiben soll, die dann Smartbooks heißen sollen.

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Auf dem Startbildschirm ist Windows Mobile 6.1 noch gut getarnt. (Foto: Toshiba)Auf dem Startbildschirm ist Windows Mobile 6.1 noch gut getarnt. (Foto: Toshiba)

Getarntes Windows Mobile

Die Kombination aus Riesenbildschirm und Turbo-Chip haben Toshibas Entwickler genutzt, um möglichst plakativ zu verschleiern, dass ihr neues Handy eigentlich mit Windows Mobile 6.1 ausgestattet ist. Davon ist auf den ersten Blick allerdings nichts zu sehen. Der Home-Screen grüßt mit drei Farbbalken, deren Tönung nach oben hin in einem sanften Verlauf ins Schwarz abgleitet. Jede Farbe steht dabei für eine Programmgruppe, enthält drei Symbole, welche - die hohe Auflösung lässt grüßen - mit winzigen Buchstaben beschriftet sind. Diese Farbbalken lassen sich per Fingerzeig verschieben, klappen wie eine Jalousie zur Seite. Eigentlich passen nur drei auf den Bildschirm, durch den Schiebetrick aber stehen insgesamt acht solcher Balken bereit, die je nach Farbe eine bestimmte Programmgruppe aufnehmen und je drei Symbole zum schnellen Start von Software aufnehmen können.

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Veraltetes Betriebssystem im neuen Superhandy

Startet man allerdings eines dieser Programme, folgt die Ernüchterung: Nach nur einem Klick landet man in der Oberfläche von Windows Mobile, die auf einem Gerät wie diesem reichlich altbacken wirkt. Vor allem aber ist die verwendete Version 6.1 nur schlecht per Finger zu steuern. Besser soll das mit dem Nachfolger mit der Versionsnummer 6.5 gehen, aber der lässt auf sich warten.

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2. Teil: Navi mit Haltbarkeitsdatum und glänzendes Display

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