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Handy-Telefonate außerhalb der EU immer noch teuer

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Handy-Telefonate außerhalb der EU immer noch teuer

25.06.2009, 14:09 Uhr | AFP, dpa

Simsen und telefonieren wird innerhalb der EU billiger. (Foto: dpa)Simsen und telefonieren wird innerhalb der EU billiger. (Foto: dpa) Ein Foto, eine Kurznachricht, ein Telefonat vom Urlaubsort an die Lieben daheim - das Handy gehört in diesen Tagen wieder zu den wichtigsten Reiseutensilien. Und in diesem Jahr dürfen sich die Urlauber richtig freuen: Die EU-Kommissarin Viviane Reding hat den Betreibern bei den sogenannten Roaming-Tarifen, also den Preisen für das Telefonieren vom ausländischen Urlaubsort nach Hause, einmal richtig auf die Finger geklopft. Zum 1. Juli werden mobile Gespräche sowie SMS aus dem EU-Ausland deutlich günstiger, vereinzelt sogar günstiger als das Verschicken einer SMS innerhalb Deutschlands. Dennoch ist Vorsicht geboten: Außerhalb der EU, wie in Tunesien oder in der Türkei, müssen Handybesitzer für Gespräche in die Heimat noch tief in die Tasche greifen.
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Mit dem Handy in den Urlaub: Das sollten Sie beachten

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Inlands-SMS oft teurer als im Ausland

Anfang Juni hatte die Brüsseler Behörde beschlossen, die Handy- Auslandstarife auf 43 Cent je Minute für abgehende und 19 Cent für eingehende Gespräche zu kürzen. Das sind Abschläge von sieben beziehungsweise elf Prozent. Hinzu kommt noch die Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Bei SMS legte Reding den Mobilfunkkonzernen die sprudelnden Erlösquellen richtig trocken. Bei Höchstpreisen von 11 Cent plus Mehrwertsteuer je SMS kann eine Textnachricht von Spanien nach Deutschland heute sogar günstiger sein, als von Köln nach Bonn. Die SMS-Preise liegen derzeit im EU-Schnitt noch bei 29 Cent, in einigen Ländern verlangen die Betreiber sogar bis zu 80 Cent.

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Vorsicht außerhalb der EU

Handy-Telefonate sind laut Stiftung Warentest bei einem Urlaub außerhalb der EU immer noch teuer. So kostet ein Anruf aus der Türkei bei den vier großen Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus mindestens 1,49 Euro pro Minute, wie die Stiftung Warentest am Donnerstag vorab aus ihrer neuen Ausgabe berichtete. Bei den meisten anderen Anbietern sind die Preise ähnlich. Wer in den Urlaub nach Tunesien fährt, zahlt für eine Minute am Handy meist zwischen zwei und drei Euro, beim Anbieter simply sogar 3,97 Euro. Auch in der Schweiz und Kroatien werden meist etwa 1,49 Euro fällig. Immerhin bieten aber einzelne Anbieter für diese Länder einen Tarif auf dem Niveau des EU-Tarifs von etwas über 50 Cent pro Minute an. Im EU-Ausland dürfen Gespräche derzeit nicht mehr als rund 55 Cent kosten, ab dem 1. Juli nur noch 51 Cent.

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Den Binnenmarkt voranbringen

Die EU-Kommission schätzt das Einsparvolumen im Roaming auf mehrere Milliarden Euro. Für die kommenden Jahre sind weitere Preisabschläge vorgesehen. "Die Roaming-Gebühren müssen um zwei Drittel sinken", fordert Reding. Schon seit Jahren sind ihr die hohen Preise im europäischen Mobilfunk ein Dorn im Aus. Die Medienkommissarin will in der Telekommunikation den Binnenmarkt voranbringen. Im Prinzip sollten Handy-Gespräche von einem EU-Land in das andere nicht teurer sein, als Mobilfunktelefonate im Inland. Und für eingehende Anrufe sollten die Betreiber eigentlich gar nicht mehr kassieren.

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