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Kinderpornos auf dem iPhone: Apple stoppt "BeautyMeter"

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Kinderpornos auf dem iPhone: Apple stoppt "BeautyMeter"

06.07.2009, 13:10 Uhr | t-online.de

Auch Apple setzt auf nackte Tatsachen. (Foto: imago)Auch Apple setzt auf nackte Tatsachen. (Foto: imago)Nur knappe zwei Wochen ist es her, dass Apple seinen lang gehegten Widerstand gegen Ü18-Inhalte auf dem iPhone aufgegeben hat. Doch bereits jetzt wurde mit "BeautyMeter" die zweite Software dieser Kategorie aus dem App-Store entfernt. Das Programm dient dazu, Bilder von sich einzustellen und bewerten zu lassen. Das tat auch eine Fünfzehnjährige mit einigen sehr freizügigen Aufnahmen. Keine gute Idee in Zeiten, in denen sich so mancher US-Teenie wegen Verbreitung von Kinderpornografie verantworten muss. Dabei spielt es oft keine Rolle, ob die Bilder von den Betroffenen selbst stammen oder nicht. Apple reagierte sehr schnell auf den Vorfall und entfernte das Programm aus seinem Angebot.

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Umstrittene Applikation "BeautyMeter". (Foto: Apple)Umstrittene Applikation "BeautyMeter". (Foto: Apple)

Kinderschutz ausgehebelt?

Das sich mit nackten Tatsachen viel Geld verdienen lässt zeigt schon ein Blick auf die Umsätze der Erotikindustrie in den USA. Die macht schon längst einen Großteil ihres Umsatzes im Internet. Was auf dem PC Geld bringt, das sorgt selbstverständlich auch auf dem Handy für klingende Münze. Kein Wunder, dass auch Apple dieser Verlockung nicht lange widerstehen konnte und vor kurzem seinen App-Store auch für Ü18-Inhalte öffnete (wir berichteten). Die wichtigste Änderung war dabei eine Art Kinderschutz, um zu vermeiden, dass Minderjährige in Kontakt mit den brisanten Material kommen. Bei "BeautyMeter" scheint dieses System jedoch nicht funktioniert zu haben.
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Kann Apple seinen Nutzern vertrauen?

Mit "Hottest Girls" hatte Apple bereits letzte Woche ein ähnliches Programm gesperrt. Diese Sperrung geschah allerdings aufgrund von überlasteten Servern - ein deutliches Zeichen für das große Interesse an einem solchen Angebot. Die nächsten Programme dieser Art stehen daher wahrscheinlich bereits in den Startlöchern. Bleibt nur abzuwarten, inwiefern Apple seinen Nutzern hier noch vertraut oder ob den Kaliforniern das Thema vorerst noch zu heiß ist. Dem Angebot an Nacktbildchen generell dürfte der Vorfall jedoch keinen Abbruch tun - die Nachfrage ist jedenfalls ungebrochen.

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