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Videos drehen mit dem Handy

13.07.2009, 17:50 Uhr

Mit vielen Handys lassen sich auch Videoclips drehen. (Foto: imago)Mit vielen Handys lassen sich auch Videoclips drehen. (Foto: imago) Über Handy-Videos gibt es immer wieder Kontroversen: Schüler, die sich auf dem Schulhof Gewaltvideos zeigen. Promis, die ungewollt und ohne es zu merken beim Einkaufen oder im Restaurant mit dem Handy abgelichtet werden und am nächsten Tag einen wackeligen Clip von ihrem Ausflug in die Öffentlichkeit auf dem Online-Videoportal YouTube finden. Doch so bedenklich diese Fälle auch sein mögen - ein schlechtes Image verdient das Handy-Video als solches deshalb nicht. Denn in den allermeisten Fällen ist die Video-Funktion des Handys eine überaus praktische Angelegenheit: Wer beispielsweise unterwegs mit Freunden eine lustige Szene einfangen will, muss sich nicht mehr ärgern, dass er, sofern er denn eine hat, seine Videokamera zu Hause hat liegen lassen, sondern er schnappt sich einfach sein Mobiltelefon. Worauf aber ist dabei zu achten? Braucht man zum Filmen eine zusätzliche Ausstattung? Und wie bekommt man das Video hinterher vom Handy herunter? t-online.de gibt Antwort auf diese Fragen.

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Speicher und Bildqualität

Viele Handys mit Kamera haben mittlerweile eine Videofunktion. Oft aber ist diese mehr eine halbherzige Dreingabe als ein Ausstattungsmerkmal, mit dem der Nutzer wirklich etwas anfangen kann. Hat das Handy nämlich schon bei der Kamera eine niedrige Auflösung, werden die Videos mit großer Sicherheit extrem verpixelt. Um die weitaus umfangreicheren Videodateien überhaupt speichern zu können, wird nämlich die Auflösung verringert. Zudem ist der Speicherplatz vieler Handys so gering, dass sich nur sehr kurze Clips speichern lassen. Und wenn man zuvor schon eine Reihe von Fotos gespeichert hat, ist das Filmen allein deshalb oft schon unmöglich, weil der Speicherplatz noch nicht einmal mehr für ein paar Sekunden reicht. Es empfiehlt sich also in jedem Fall eine zusätzliche Speicherkarte.

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Ausreichend Licht, wenig Hintergrundgeräusch

Wer einen Handy-Clip dreht, darf in keinem Fall Bilder wie im Kino erwarten. Um aber dennoch brauchbare Aufnahmen hinzubekommen, sind ein paar Tipps einzuhalten: Handys haben in der Regel keine zusätzliche Lichtquelle für Video-Aufnahmen. Wichtig ist daher, dass genügend Licht von anderswo da ist. Das Flimmern einer Kerze mag etwa dem menschlichen Auge genügen, für eine Handy-Kamera ist es aber zu wenig. Außerdem haben Handys normalerweise kein speziell für filmische Tonaufnahmen ausgerüstetes Mikrofon. Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass die Nebengeräusche nicht allzu groß sind. Sonst hört man nachher auf der Tonspur des Clips nur ein unbefriedigendes Rauschen.

3gp ist das Handy-Video-Format

Das Video vom Handy auf den PC zu bekommen, ist in der Regel sehr einfach: Man braucht dazu nichts weiter als ein Datenkabel beziehungsweise eine drahtlose Verbindung per Bluetooth. Das für Handys gängige Video-Format 3gp wird auch von den meisten Computer-Playern erkannt. Will man allerdings ein Video vom Computer aufs Handy laden, braucht man zunächst ein Programm, um das Video in 3gp umzuwandeln. Will man seine Videos zudem immer und überall verfügbar haben, aber nicht unbedingt seinen Handy-Speicher damit blockieren, empfiehlt sich etwa das Mediencenter der Telekom. Hier werden unter anderem Foto- und Videodateien auf einen Web-Speicher geladen, der auch vom Handy aus erreichbar ist. Ebenso lassen sich frisch gedrehte Handy-Clips gleich dorthin hochladen.

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Das neue Mediencenter: Vernetztes Leben und Arbeiten

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YouTube auf dem Handy

Das Videoportal YouTube hat eine rasante Erfolgsgeschichte aufzuweisen. Wer einen Clip einer unbegrenzten Zahl von Menschen zur Verfügung stellen will, lädt es in der Regel dort hoch. Von nun kann es entweder direkt über die URL oder über die Suche auf YouTube und mit Suchmaschinen angesteuert werden. Derweil wächst die Nutzung des mobilen Internets - und damit natürlich auch der Wunsch, YouTube-Clips auf dem Handy anzuschauen. Die Voraussetzungen dafür sind nicht umfangreich: Das (natürlich internetfähige) Handy muss RTSP-Streaming unterstützen und der Netzbetreiber muss Streaming-Videos zulassen. Das Hochladen von Videos direkt vom Handy auf YouTube ist ähnlich einfach: Man loggt sich mobil in sein YouTube-Profil ein und lädt das Video per MMS hoch. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass man zuvor am Computer sein mobiles Profil eingerichtet hat.

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