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M!copilot: Das Handy als Fahrlehrer

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M!copilot: Das Handy als Fahrlehrer

17.07.2009, 12:34 Uhr

Das Handy als Fahrlehrer? Die Software M!copilot analysiert das eigene Fahrverhalten. (Foto: imago) Das Handy als Fahrlehrer? Die Software M!copilot analysiert das eigene Fahrverhalten. (Foto: imago) Blick in den Innenspiegel, dann in den Außenspiegel, Schulterblick, und erst jetzt darf der Blinker gesetzt werden - Das ist die korrekte Vorgehensweise beim Spurwechsel, so wie man es in der Fahrschule gelernt hat. Bei vielen Autofahrern liegt die Fahrschulzeit aber schon oft lange zurück. Erlerntes, wie das Einhalten aller Verkehrsregeln, ist bei vielen Verkehrsteilnehmer in Vergessenheit geraten. Rücksichtnahme oder vorausschauendes Fahren im Straßenverkehr wird einfach nicht mehr so groß geschrieben wie am Anfang. Hier könnte jetzt eine Handy-Software Abhilfe schaffen, an der Forscher der Universität Malaga arbeiten. M!copilot soll für mehr Verkehrssicherheit im Straßenverkehr sorgen.

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Darstellung über Google Earth

Die Software M!copilot analysiert das Fahrverhalten des Verkehrsteilnehmers. "Allein dank einem Mobiltelefon mit GPS-Empfänger und Beschleunigungsmesser werden Nutzer in der Lage sein, ihr Fahrverhalten zu bewerten", erklärt der M!copilot-Entwickler Gerardo Reveriego. Dazu werden am Ende der Autofahrt die mit dem Handy gemessenen Daten in einen Geoinformationssystem wie Google Earth eingespeist und grafisch dargestellt. So kann der Fahrer genau sehen, wann er sich im Laufe der Fahrt besonders riskant verhalten hat. So soll er aus den eigenen Fehlern lernen und ein sicherer Fahrer werden. Um die Software für User attraktiv zu machen, ist sie vorerst kostenlos.

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Der große Test:

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Riskante Fahrmanöver aufzeigen

Die Handy-Software zeichnet während der Fahrt die durch Handy-Sensoren ermittelten GPS- und Beschleunigungsdaten auf. Anhand dieser Daten erstellt das Computerprogramm eine Routenansicht auf Google Earth. "In der Routenansicht wird eine Abfolge verschiedenfarbiger Polygonen dargestellt. Farbe, Breite und Höhe spiegeln dabei Risiko, Beschleunigungskräfte respektive Geschwindigkeit wieder", erläutert Reveriego. Bei grün gefärbten Streckenabschnitten, ist alles in Ordnung. Doch wenn rote Polygone zu sehen sind, hat der Fahrer an dieser Stelle ein riskantes Fahrmanöver an den Tag gelegt.

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Unfallzahlen senken

Zurzeit gibt es M!copilot nur als Prototyp für Nokia-N95-Handys. Langfristig hoffen die Entwickler auch auf eine Zusammenarbeit direkt mit Autoherstellern. "Dadurch könnten wird das Programm im Rahmen eingebauter Navigationssysteme umsetzen, sodass letztendlich Autohändler dazu beitragen würden, die Unfallzahlen zu senken", so Reviero.

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