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HSPA erobert Deutschland: DSL fürs Handy II

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Neue mobile Anwendungen

27.07.2009, 19:19 Uhr | t-online.de

Große Datenströme: Fernsehen übers Handy. (Foto: imago)Große Datenströme: Fernsehen übers Handy. (Foto: imago)Ein Grund für die schnelle Verbreitung des HSPA-Standards sind nach Angaben des Interessenverbands der Mobilfunkbranche GSM Association (GSMA) auch Anwendungen jenseits des klassischen Mobilfunks. Offenbar entdecken von der Elektronikbranche über die Automobilindustrie, dem Dienstleistungssektor bis hin zu Energieversorgern immer mehr Wirtschaftszweige die Vorteile drahtloser Datenübertragung. Je nach Anwendung fallen dabei teilweise erhebliche Datenmengen an - was den Bedarf nach High-Speed-Verbindungen vergrößert.

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Handy-Sendemast. (Foto: imago)Handy-Sendemast. (Foto: imago)

Wer braucht HSPA?

Trotz des größeren Anwenderspektrums stellt sich natürlich für jeden Nutzer die Frage: Brauche ich HSPA überhaupt? Klar ist dabei vor allem eins: Für Telefonate und SMS, also die klassischen Handyfunktionen, benötigt man keinen schnellen Übertragungsstandard. HSPA lohnt sich nur für diejenigen Mobilfunknutzer, die häufig mit Ihrem Handy ins Internet gehen oder sogar mit Funktionen wie mobilem Fernsehen liebäugeln. Zudem kann eine HSPA-Flatrate in Verbindung mit einem entsprechenden Modem einen herkömmlichen DSL-Anschluss ersetzen. Hier ist jedoch Vorsicht angebracht: Nicht alle mobilen Datentarife erlauben das unbegrenzte Downloads. Hinzu kommt, dass viele dieser Flatrates nicht in Verbindung mit einem PC zusammen genutzt werden dürfen. Hier gilt das gleiche wie beim herkömmlichen Mobilfunk- bzw. DSL-Vertrag: Vergleichen und Nachrechnen lohnt sich!
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Das iPhone unterstützt erst in der neuesten Version Downloads mit 7,2 Mbit/s. (Foto: reuters)Das iPhone unterstützt erst in der neuesten Version Downloads mit 7,2 Mbit/s. (Foto: reuters)

Welche Modelle

Das gleiche gilt auch für denjenigen, der sich ein Handy oder einen so genannten Surfstick - also ein HSDP-Modem - zulegen will. Nicht alle HSPA-Geräte unterstützen auch die schnellstmögliche Download-Geschwindigkeit von 7,2 MBit pro Sekunde. Das iPhone etwa beherrscht diese Variante erst in der neuesten Version 3GS. Allerdings lässt derzeit auch das HSPA-Netz bislang nur in Ballungsgebieten eine solche Geschwindigkeit zu. Doch auch hier schreitet der Ausbau zügig voran.

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Vorsicht, Frequenz-Wirrwarr!

Wer sein HSPA-Handy bzw. seinen Surfstick auch im Ausland nutzen will, der sollte zusätzlich noch beim Kauf beachten, welche Frequenzbänder das Gerät unterstützt. Genau wie beim herkömmlichen Mobilfunk können sich die genutzten Frequenzen zwischen einzelnen Ländern unterscheiden. Viele Modelle unterstützen jedoch nur ein UMTS- bzw. HSPA-Frequenzband. Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch die übrigen Eigenschaften der von Ihnen ins Auge gefassten Produkte vergleichen und abwägen. Lesen Sie hierzu am besten unseren Ratgeber zum Thema "So finden Sie das Richtige Handy".

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