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Bling-bling und nichts dahinter

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Bling-bling und nichts dahinter

29.07.2009, 12:15 Uhr | t-online.de

Auch Paris Hilton steht auf steinchenbesetzte Handys (Foto: dpa)Auch Paris Hilton steht auf steinchenbesetzte Handys (Foto: dpa)Viel Technik für möglichst wenig Geld, das will der normale Handykäufer am liebsten. Es gibt jedoch Ausnahmen, denn auch das Handy eignet sich als Statussymbol und um diesen Zweck zu erfüllen, kann es eigentlich gar nicht teuer genug sein. Die technischen Daten, in aller Regel das entscheidende Kaufkriterium, treten dabei als Entscheidungshilfe in den Hintergrund, das Preis-Leistungsverhältnis wird umgekehrt: Hinter dem spektakulären Auftritt der postmodernen Schmuckstücke verbirgt sich meist gewöhnliche Technik, die nicht mal auf dem neuesten Stand zu sein braucht. "Mehr Schein als Sein" war denn auch schon immer das Motto für die Hersteller von Luxusartikeln und so erfüllen auch Luxushandys vornehmlich den Zweck, den Reichtum ihrer Besitzer zur Schau zu stellen. Das man mit den funkelnden Geräten auch telefonieren kann, ist reine Nebensache.

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Fotoshow: Luxus pur - die besten Handys für Millionäre

Fotoshow: Die 10 teuersten Handys der Welt

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Luxus-Handys für mehr als eine Million Euro

Los geht der Luxus bereits bei einigen tausend Euro, nach oben sind jedoch kaum Grenzen gesetzt. Die mit Swarowsky-Kristallen beklebten Mobiltelefone, die etwa Paris Hilton so gerne in die Fotokameras hält, zählen eher zur Kategorie "Luxus für Einsteiger". Wer in der Welt der Reichen wirklich etwas auf sich hält (oder vielmehr meint, dies nach außen tragen zu müssen), gibt sich damit nicht zufrieden. Die derzeit teuersten Handys haben längst die Marke von einer Million Euro geknackt.

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Das Rekordhandy von Apple und Peter Aloisson. (Foto: Peter Aloisson)Das Rekordhandy von Apple und Peter Aloisson. (Foto: Peter Aloisson)

"Kings Button" technisch bereits überholt

So bietet der Juwelier Peter Aloisson von ihm veredelte iPhones an, deren Preis die Zwei-Millionen-Marke in Angriff nimmt. Das "Kings Button" ist nicht nur mit Weißgold veredelt und mit 138 Diamanten besetzt, sein Home-Button besteht darüber hinaus aus einem einzelnen 6,6-karätigen Diamant (wir berichteten). Darüber hinaus hat der österreichische Hersteller zwei weitere Modelle mit über 300 Diamanten im Programm, das derzeitige Projekt "Princess Plus" wird es dabei auf insgesamt rund 17 Karat bringen. Leider dürfte die Freude über das "Kings Button" dadurch getrübt werden, dass es leider noch vor Vorstellung der neuesten iPhone-Generation fertig geworden ist. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, bekommt bei Aloisson bereits für rund eine Million Euro das Diamond-Crypto-Smartphone von Ancort. Komplett aus Platin, zieren 78 Diamanten, ein Logo aus Weißgold und Flanken aus Ebenholz dieses Mobiltelefon.

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iPhone 3G S für 25.000 Euro veredelt

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"Gepimpte" Handys nicht überall gefragt

Der Trend, sein Geld so zur Schau zu stellen, scheint jedoch weltweit nicht einheitlich zu sein. Dem Bedürfnis nach solchen Luxusartikeln erliegen vor allem Menschen, die in den aufstrebenden Ökonomien, etwa in China, Indien oder Russland zu Geld gekommen sind, wie die "Zeit" berichtet. In diesen Märkten ist die Nachfrage groß. Hierzulande halten sich dagegen vor allem Neureiche solche Telefone ans Ohr. Zu protzig darf es nicht sein, allenfalls in der Rapperszene gefallen dermaßen "gepimpte" Handys.

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Das Meridiist der Schweizer Firma TAGHeuer (Foto: TAGHeuer)Das Meridiist der Schweizer Firma TAGHeuer (Foto: TAGHeuer)

Schweizer Qualität und edle Materialien

Vergleichsweise schlicht, spricht das Meridiist des Schweizer Uhrenherstellers TAGHeuer Kunden an, die nicht danach streben, ihren Reichtum nach außen zu tragen, sondern Wert auf solide Qualität legen. Dem handgefertigten Modell sieht man die Verwendung hochwertiger Materialien erst auf den zweiten Blick an. Der Käufer erhält für vergleichsweise bescheidene 3400 Euro nicht nur ein Display aus Saphirglas sowie eine Tastatur aus Edelstahl, sondern hat bei der Abdeckung außerdem die Wahl zwischen Kautschuk, Kalbs- und Aligatorleder.

Die Physik setzt Grenzen

Aber auch TAGHeuer betont gegenüber der "Zeit", dass es bei dem Telefon "nicht um Technologie geht". Und genau da liegt bei diesem Telefon die Krux: 140 Gramm schleppt der Besitzer mit sich herum und kann dabei nicht einmal vernünftig telefonieren. Das edle Gehäuse behindert nämlich den Empfang der im Inneren liegenden Antenne. Kein Wunder, dass die Wünsche der Reichen und Prominenten beim Handykauf sich dann doch nicht so sehr von denen der breiten Masse unterscheiden. Absoluter Renner ist nämlich immer noch das iPhone - und zwar ohne Diamanten.

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