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Handy-Viren: Doppelt so viele Viren-Attacken auf Handys

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Doppelt so viele Viren-Attacken auf Handys

30.07.2009, 13:05 Uhr

Ein Virus auf dem Handy kann ziemlich teuer werden. (Foto: imago)Ein Virus auf dem Handy kann ziemlich teuer werden. (Foto: imago)E-Mail, Surfen, soziale Netzwerke - schon längst ist das komplette Angebot des Internets auch auf Handys verfügbar. Das bietet nicht nur Mobilfunknutzern neue Möglichkeiten - es weckt auch das Interesse von finsteren Gestalten. So gab es im ersten Halbjahr diesen Jahres bereits doppelt so viele Malware für Handys wie im Halbjahr zuvor. Das geht aus einem Bericht des deutschen Sicherheitssoftware-Hersteller G Data hervor. Demnach sind im letzten Jahr insgesamt 106 neue Schädlinge aufgetaucht. Bereits im Dezember letzten Jahres hatte eine Analystin des Branchendienstes "Unstrung Insider" vor einer steigenden Bedrohung gewarnt.

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Ratgeber: So schütze ich mich vor Handy-Viren

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G-Data hat die Sicherheit von Handys im Auge. (Foto: G Data)G-Data hat die Sicherheit von Handys im Auge. (Foto: G Data)

1000 SMS nach Virus-Infektion

Noch sind die meisten Schadprogramme eher einfach gestrickt. Etwa 90 der 106 Schädlinge verfügen über keinen eigenen Mechanismus zur Verbreitung. Sie sind noch auf die Mithilfe ahnungsloser Handy-Besitzer angewiesen, die die Malware per Kurznachricht oder E-Mail versenden. Welchen Schaden ein solches Programm dennoch anrichten kann, zeigt das Beispiel des Transmitter.C-Virus, den Forscher des chinesischen Instituts NetQuin Technology kürzlich entdeckt haben (wir berichteten). Befindet sich dieser Virus erst einmal auf einem Handy, verschickt er SMS an bis zu 1000 Nummern. Weiter fortgeschritten sind dagegen die Schädlinge der Familie Yxe. Sie verbreiten sich selbstständig durch eine SMS mit einem Link auf eine Webseite. Das Schadprogramm, das dort zum Download angeboten wird, verfügt sogar über eine gültige Symbian-Signatur.
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Millionen Handys in Gefahr

Die Warnung der Experten von G Data, die Infektionsmethoden würde immer ausgereifter, kommt also nicht von ungefähr. Was in dieser Hinsicht alles möglich ist, wird derzeit auf der Black Hat Conference in Las Vegas gezeigt. Collin Mulliner und Charlie Miller haben dort vorgeführt, welche Folgen eine Sicherheitslücke in einem Handy-Betriebssystem haben kann. Die beiden Wissenschaftler haben offenbar eine Möglichkeit gefunden, Handys mit dem iPhone und Windows Mobile-Betriebssystem zu übernehmen. Theoretisch wäre es mit dieser Methode möglich, tausende oder gar Millionen von Handys zu kapern. Folglich dürften in Cupertino und Redmond zur Zeit ordentlich die Köpfe rauchen, um die Lücke zu schließen.

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Gesundes Misstrauen ist der beste Schutz

Der Schutz vor einer solchen Attacke gestaltet sich dabei außerordentlich schwierig. Zwar gibt es bereits Virenschutzsoftware für Handys. Doch die große Vielfalt bei den Betriebssystemen macht es schwierig, für alle Modelle einen schnellen Schutz zu gewährleisten. Im Gegensatz zu PCs unterscheiden sich bei Handys die Betriebssysteme von Modell zu Modell - das galt jedenfalls bis vor Kurzem. Mittlerweile setzen immer mehr Hersteller auf einheitliche Software wie etwa Symbian S60, Windows Mobile oder Android. Erst durch diese Umstellung lohnt es sich für Hacker überhaupt, Schadsoftware für Handys zu entwickeln. Dieses Problem dürfte also in Zukunft noch wesentlich häufiger anzutreffen sein. Bis dahin gelten am Handy die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie beim PC: Back-Ups durchführen, Software regelmäßig updaten und vor allem: Ein gesundes Misstrauen gegenüber Links, Datei-Anhängen oder dubiosen Nachrichten.
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Ratgeber: So schützen Sie Ihre Daten

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