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Neue Software soll SMS-Schreiben am Steuer verhindern

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Neue Software soll SMS-Schreiben am Steuer verhindern

31.08.2009, 14:25 Uhr

SMS-Tippen am Steuer - von wegen Kavaliersdelikt (Montage T-Online, Fotos Imago)SMS-Tippen am Steuer - von wegen Kavaliersdelikt (Montage T-Online, Fotos Imago)SMS-Schreiben während einer Autofahrt - auch die meisten Autofahrer wissen, wie gefährlich diese Angewohnheit ist. Doch die wenigsten hält das davon ab, während der Fahrt zu texten. Das ergab eine Untersuchung der amerikanischen AAA Foundation for Traffic Safety (wir berichteten). Wenn es aber mit der Vernunft der Fahrzeuglenker nicht so weit her ist, dann muss es eben die Technik richten. Unter diesem Motto arbeiten einige Softwarefirmen in den USA derzeit an Programmen, die das Verschicken und Empfangen von Kurznachrichten während der Fahrt verhindern.

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Software sperrt Funktionen

Die Firma Safe Driving Systems setzt dabei auf Hardware: Ein kleiner Bluetooth-Sender nimmt während der Fahrt Kontakt mit dem Handy auf und blockiert bestimmte Handy-Funktionen. Mit dem "Key2SafeDriving" genannten System ist zwar der Empfang von Anrufen und Kurznachrichten möglich - der Fahrer kann diese jedoch erst lesen, wenn das Auto steht. Ob auch Mobiltelefone anderer Fahrzeuginsassen betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Key2SafeDriving soll schon bald auf den Markt kommen und etwa 100 US-Dollar kosten. Vorraussetzung ist allerdings ein Handy mit Windows Mobile-Betriebssystem.

GPS meldet Bewegungen des Handys

Die kanadische Firma Aegis Mobility setzt dagegen auf ein Abonnenten-Modell, um ihre Software "DriveAssist" zu vermarkten. Sechs bis zwölf Dollar im Monat soll das Programm kosten. Es registriert über GPS, wenn sich ein Handy bewegt und kann dann bestimmte Funktionen blockieren. Allerdings ist auch hier unklar, ob und wie die Software unterscheiden kann, ob der Besitzer als Fahrer oder nur als Beifahrer unterwegs ist. Zudem funktioniert DriveAssist nur auf Handys, die mit einem GPS-Empfänger ausgestattet sind.

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Sprechen statt Tippen?

Eine mögliche Lösung bietet eine Software namens Mobivox. Sie ermöglicht es, Nachrichten auf sein Handy zu sprechen, anstatt sie einzutippen. Mit 29 Cent pro SMS kann diese Lösung jedoch auf Dauer ganz schön ins Geld gehen. Davon abgesehen zwingt sie den Fahrer weiterhin dazu, das Handy in die Hand zu nehmen - in Deutschland ist bereits das ein Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung.

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Vorschrift für Anti-SMS-Software?

Eine perfekte Lösung bietet keiner der bislang verfolgten Ansätze. Ein Erfolg wird sich daher mit Sicherheit nicht von alleine einstellen. Allerdings wird vor allem in den USA das Thema "Handy am Steuer" derzeit heiß diskutiert. Der Grund: Bislang ist nur in 17 Bundesstaaten das Telefonieren während der Fahrt untersagt. Und angesichts der Möglichkeit, die Verwendung von Handys am Steuer effektiv zu unterbinden, könnte der Gesetzgeber durchaus schwach werden. Womöglich gehört eine Anti-SMS-Software demnächst genauso selbstverständlich zu einem Auto wie ein Sicherheitsgurt und ein Verbandskasten.

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