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Handy-Abzocke: SMS-Lesen kann teuer werden

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Abzocke: SMS-Lesen kann teuer werden

07.09.2009, 12:59 Uhr | t-online.de

Nicht jede SMS ist ein Grund zur Freude. (Foto: imago)Nicht jede SMS ist ein Grund zur Freude. (Foto: imago)"Niemals Telefonnummer oder Adresse bei Umfragen oder vermeintlichen Gewinnspielen im Internet hinterlassen", rät Anneke Voß von der Hamburger Verbraucherzentrale im "Hamburger Abendblatt". Hintergrund dieser Warnung ist eine neue Abzock-Masche, bei der Anbieter bis zu 75 Euro einfordern. Besonders die Firma TRC Telemedia - mittlerweile umbenannt in MC Direct Phone - ist dabei ins Visier der Verbraucherschützer geraten.

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Vermeintliche Anrufe bei Sex-Hotline

Dieser Anbieter stellte Anrufe in Rechnung, die angeblich schon vor mehreren Monaten erfolgt sein sollen. Viele Kunden zahlen dann, um Ärger zu vermeiden. Durch einen besonders hinterlistigen Trick gelingt es der Firma, die Zahlungsbereitschaft der vermeintlichen Kunden noch zu steigern: Sie behaupten, bei den Gesprächen habe es sich um Telefonsexangebote gehandelt. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg zahlen daraufhin viele Kunden aus Scham, anstelle sich zu beschweren.

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Nicht nur Jugendliche gehen in die Abo-Falle. (Foto: imago)Nicht nur Jugendliche gehen in die Abo-Falle. (Foto: imago)

Abo-Falle bei unseriösen Anbietern

Eine weitere Abzock-Masche sind Abos für Spiele und Klingeltöne. Bei unseriösen Anbietern reicht bereits der Kauf eines einzelnen Produkts, um ein Abonnements abzuschließen. Auf diese Tatsache wird beim Kauf jedoch nicht hingewiesen, die böse Überraschung kommt erst beim Studieren der Handy-Rechnung. Besonders Jugendliche sind anfällig für diese Art von Abzocke. "Aber auch ältere Menschen sind betroffen. Und die bezahlen oft monatelang, weil sie nicht wissen, wie sie den Vertrag kündigen sollen", so Anneke Voß gegenüber dem "Hamburger Abendblatt".

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So kann man sich wehren

Um sich vor der Abzocke über die Handy-Rechnung zu schützen, raten die Verbraucherschützer davon ab, Handynummern oder Adressen bei Umfragen oder Gewinnspielen im Internet anzugeben. Wer Rechnungen für Dienstleistungen o.ä. erhält, die er nicht in Anspruch genommen hat, sollte diese nicht bezahlen. Selbst wenn eine Verbindung mit einem fraglichen Anbieter zustande gekommen ist, so muss der Kunde einen höheren Tarif nur begleichen, wenn Anrufer und Angerufener sich zuvor über einen Preis für die vereinbarte Dienstleistung geeinigt haben. Bei unbeabsichtigten oder nicht getätigten Abonnements von Klingeltönen führt jedoch meist kein Weg daran vorbei, mit dem vermeintlichen Anbieter Kontakt aufzunehmen und im Zweifelsfall dort zu kündigen.

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