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Babyschüttler und Co.: Verbannte iPhone-Apps

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Babyschüttler und Co.: Verbannte iPhone-Apps

07.09.2009, 13:04 Uhr

Immer wieder muss Apple iPhone-Applikationen aus seinem Store entfernen. (Foto: Archiv)Immer wieder muss Apple iPhone-Applikationen aus seinem Store entfernen. (Foto: Archiv) Wer Programme für sein iPhone oder seinen iPod Touch braucht, geht in den App Store. Diesen Online-Shop als einen Erfolg zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung: Vor wenigen Tagen ging dort das anderthalbmilliardste Programm über die virtuelle Ladentheke - gerade einmal ein Jahr, nachdem der App Store seinen Betrieb aufgenommen hatte. Auch die Anzahl der Programme und Applikationen, die man dort kaufen kann, ist groß: Weltweit sind derzeit rund 65.000 Anwendungen erhältlich. Das Prinzip des App Stores ist einfach: Jeder kann eine Applikation entwickeln und dort zur Verfügung stellen - kostenlos oder zu einem von ihm selbst gewählten Preis. Die einzige Hürde: Apple muss die Applikation zunächst zulassen. Doch trotz dieser Kontrolle gibt es immer wieder Kontroversen um bestimmte Applikationen - und einige von ihnen wurden nachträglich aus dem App Store entfernt. Wir stellen einige dieser verbannten Applikationen vor.

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Zombies auf dem Schulhof

Nicht selten sind es umstrittene Spiele, die nach einiger öffentlicher Aufregung entfernt werden - so auch im zuletzt bekannt gewordenen Fall: Medienberichten zufolge hat Apple "Zombie School" aus dem Programm genommen. In dem Spiel geht es darum, zu Zombies gewordene Schüler auf einem Schulhof zu erschießen. In diversen Blogs wurden Proteste laut, denen zu Folge "Zombie School" eine gefährliche Nähe zu tatsächlichen Schulhofmassakern wie etwa an der Columbine Highschool vor zehn Jahren aufweise. Apple reagierte und nahm das Spiel aus dem Store heraus. Da nutzte auch die Erklärung des Herstellers Retarded Arts nichts, dass das Spiel nicht Schulschießereien unterstütze, sondern die Eliminierung von Zombies zum Schutz der Menschheit.

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Babyschütteln als Spiel? Schlechte Idee!

Umstrittenes iPhone-Spiel Baby Shaker (Foto: Screenshot)Umstrittenes iPhone-Spiel Baby Shaker (Foto: Screenshot) Noch kontroverser wurde das Spiel "Baby Shaker" diskutiert. Darin geht es darum, das Weinen eines virtuellen Säuglings zu beenden, indem das Mobiltelefon geschüttelt wird. Eine Stiftung zum Kampf gegen das Schütteltrauma bei Babys fand das gar nicht lustig und schlug laut Alarm. Ein Schütteltrauma entsteht, wenn Säuglinge oder Kleinkinder heftig geschüttelt werden. Dadurch kommt es zu Blutungen und Hirnverletzungen, die häufig zum Tod oder zu bleibenden Schäden führen. Apple nahm den Protest der Stiftung ernst - und das Spiel aus dem Programm.

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"Baby Shaker": Apple stoppt umstrittenes iPhone-Spiel

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Programm wegen Kinderpornographie gestoppt

Umstrittene Applikation "BeautyMeter". (Foto: Apple)Umstrittene Applikation "BeautyMeter". (Foto: Apple)Ärger gibt es auch um pornographische Inhalte. Apple ließ erst vor wenigen Wochen einen Ü18-Bereich zu, aus dem einige Applikationen aber wieder entfernt werden mussten. Eine davon ist der "BeautyMeter". Mit dem Programm kann man Bilder von sich selbst einstellen und anderen Nutzern bewerten lassen. Als jedoch freizügige Fotos einer Fünfzehnjährigen dort auftauchten, reagierte Apple umgehend und stoppte den Verkauf der Applikation.

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Kinderpornos auf dem iPhone: Apple stoppt "BeautyMeter"

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