Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Highspeed fürs Handy soll 400.000 Jobs schaffen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Highspeed fürs Handy soll 400.000 Jobs schaffen

15.09.2009, 09:42 Uhr

Facharbeiterin im Nokia-Werk (Quelle: ddp) Die Aufrüstung der Mobilfunknetze auf 50 Megabit pro Sekunde bis zum Jahr 2014 schafft rund 400.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Das geht laut Branchenverband Bitkom aus einer Studie der Columbia Business School hervor. Derzeit bietet UMTS annähernd 384 Kilobit pro Sekunde und hat damit ein rund 130-faches langsameres Tempo. Hintergrund ist eine Bitkom-Studie zu den Wahlprogrammen der Parteien. Darin stellt die Hightech-Industrie den Parteien ein durchwachsenes Zeugnis aus. "Hightech-Themen tauchen in den Wahlprogrammen allenfalls am Rande auf", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. "Der Politik fehlen schlüssige Konzepte, wie sie nach der Wahl Wachstum und Arbeitsplätze auf Basis moderner Technologien schaffen will."

#

LTE: T-Mobile testet Netz der Zukunft
#

#

Die Basis für intelligente Infrastrukturen

Bitkom-Vizepräsident René Obermann hält in diesem Zusammenhang ein noch stärkeres Engagement der Politik für den beschleunigten Aufbau intelligenter Infrastrukturen für erforderlich: "Die Bitkom-Branche leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit. Umwelt- und Klimaschutz, eine effiziente Energieversorgung, ein besseres Gesundheitssystem, fließender Verkehr - intelligente Infrastrukturen legen die Basis." 

#

#

Kontrolle am Handy-Fließband (Quelle: imago) Bitkom: 60 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt zusätzlich

Der Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt beträgt der Studie zufolge rund 60 Milliarden Euro bis 2014. Im nächsten Ausbauschritt werden die bisher nicht mit Breitband versorgten Gebiete mit schnellen Funknetzen erschlossen. "Die Versteigerung der Frequenzen sollte durch wohlüberlegte Auktionsbedingungen flankiert werden", sagte Obermann. Für sinnlos halte er beispielsweise die Pflicht, Ortschaften mit weniger als 5.000 Einwohnern abzudecken, wenn sie bereits über andere Technologien mit Breitband versorgt sind. Das würde den Ausbau in den tatsächlich bedürftigen Regionen verlangsamen.

#
Autofahren: Richter will das Handyverbot kippen
#


#

Zur Studie

In der Bitkom-Untersuchung haben die sechs im Bundestag vertretenen Parteien zu acht Politikfeldern der Hightech-Politik Stellung genommen: Bildung, Datenschutz, E-Government, FuE-Politik, Gesundheit und E-Health, Green IT und Klimaschutz, Telekommunikation und Breitband sowie Urheberrecht. Im Anschluss hatten die Verbandsmitglieder Gelegenheit, die Antworten der Parteien zu bewerten. Die Teilnehmer konnten nicht erkennen, welche Position zu welcher Partei gehört. Beteiligt haben sich 745 Personen.

#

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video



Anzeige
shopping-portal