Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Kids und Handys: Es lauern Gefahren

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kids und Handys: Es lauern Gefahren

17.09.2009, 16:02 Uhr | dapd

Schon jedes zweite Kind zwischen sechs und 13 Jahren hat ein Handy. Bei Jugendlichen bis 19 Jahren sind es 95 Prozent. Diese Zahlen nannte der Branchenverband BITKOM. Vor allem Multimedia-Funktionen fänden bei den jüngeren Nutzern begeisterte Anhänger. Der Verband mahnt aber auch zur Vorsicht und gibt deshalb Kosten- und Sicherheits-Tipps.

Rund 80 Prozent der 10- bis 17-jährigen Nutzer fotografieren mit ihrem Handy, wie BITKOM aus einer neuen Studie des Instituts Techconsult berichtet. Drei Viertel hören Musik im MP3-Datenformat, und mehr als jeder zweite sieht sich Videos auf dem Mobiltelefon an.

Vorsicht bei "unbekannten" SMS

Eltern rät der Verband, ein Gerät mit einfacher Menüführung auszuwählen. Um Kosten im Rahmen zu halten, sei ein Prepaid-Tarif oder ein spezieller Kinder-Tarif geeignet. In Sachen SMS raten die Experten: Längere Absprachen, bei denen mehrere Kurznachrichten hin und her gehen, sollte man lieber mit einem kurzen Telefonat erledigen, das preiswerter ist. Auch das Versenden von Fotos per MMS sollte man sich wegen der Kosten womöglich zweimal überlegen. Vor allem aber rät die BITKOM zur Vorsicht, wenn unerwartet eine SMS von Unbekannten kommt, vor allem bei ungewöhnlichen Vorwahlen wie zum Beispiel 0137 oder aus dem Ausland. "Solche Mitteilungen sollte man ignorieren - es könnten sich trickreiche Abzocker dahinter verbergen, die zu teuren Rückrufen oder kostspieligen SMS-Chats verleiten wollen", warnte der Verband.

PIN-Code aktivieren

Ähnliche Kostenfallen stecken in Abonnements für Klingeltöne. BITKOM erinnerte daran, dass sich 30 Anbieter 2006 selbst darauf verpflichtet haben, solche Abonnements einfach per SMS kündbar zu machen. Vor Abschluss eines Abos senden die Anbieter zudem eine SMS, die nochmals den Preis nennt. Erst nach einer Bestätigung durch den Nutzer kommt das Abo zustande. Seit 2007 ist dies auch gesetzlich geregelt. Zur Sicherheit raten die Experten auch, einen nicht allzu leicht erratbaren PIN-Code zu aktivieren. Zudem sollte das Handy die PIN oder einen Sicherheitscode abfragen, wenn die SIM-Karte gewechselt wird. Dann könne es niemand mit einer anderen Karte nutzen. Im Fall eines Diebstahls sollte man nicht nur die Polizei informieren, sondern zuerst den Netzbetreiber, der die SIM-Karte sperren kann. BITKOM gibt dazu den Tipp, sich die Seriennummer des Handys (IMEI) zu notieren. Sie kann mit der Tastenkombination *#06# abgefragt werden. Dann kann das Gerät dem Eigentümer zugeordnet werden, wenn es wieder auftaucht.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video



Anzeige
shopping-portal