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Mit iPhone & Co. gegen Gratis-Mentalität

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Mit dem iPhone gegen die Gratis-Mentalität

07.10.2009, 15:48 Uhr | Christof Kerkmann, dpa

Neue Geldquelle? Nachrichten auf dem Handy. (Foto: imago)Neue Geldquelle? Nachrichten auf dem Handy. (Foto: imago)Apple hat mit seinem iPhone den Handymarkt umgekrempelt - und nun schickt sich der mobile Alleskönner an, auch die Medienbranche zu verändern. Denn immer mehr Unternehmen entdecken das Smartphone als Plattform, um ihre Artikel, Fotos und Videos zu verkaufen, statt sie wie bislang zu verschenken. Der amerikanische TV-Sender CNN und das britische Magazin "The Spectator" zeigen nun, wie Vertriebsmodelle auf dem iPhone und dem Multimedia-Spieler iPod aussehen könnten.

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Auch CNN sieht neue Verdienstmöglichkeiten. (Foto: imago)Auch CNN sieht neue Verdienstmöglichkeiten. (Foto: imago)

iPhone-Besitzer gelten als spendabel

Dass beide Unternehmen auf Apples Design-Geräte setzen, ist kein Zufall. Mehr als 50 Millionen Nutzer weltweit tragen sie bereits jeden Tag mit sich herum - und gerade diese Kundengruppe gilt als spendabel. Jeder iPhone-Besitzer hat etwa laut einer internationalen Studie 65 Zusatzprogramme - Apps - heruntergeladen, die insgesamt 85 Dollar (rund 58 Euro) kosten. In Deutschland dürfte die Summe ähnlich hoch sein. So scheut sich der Konzern aus Cupertino auch nicht, in der ganzseitigen Zeitungsanzeigen für sein Edelhandy kostenpflichtige Gadgets anzupreisen.

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Erfolgsmodell App-Store

Der Apple-Weg bietet weitere Vorteile: Der iTunes App Store genannte Laden für die Mini-Programme ist simpel zu bedienen. Sämtliche Einkäufe wickelt der US-Konzern bequem über das bereits eingerichtete Nutzerkonto ab - nicht ohne seine 30 Prozent Provision abzuziehen. Mit dem letzten Update ist die iTunes-Software vollends zum Zeitungskiosk geworden: Anbieter können nun Abos verkaufen und innerhalb der Applikationen zusätzlich Geld verlangen. Dies ist bei Konkurrenten - etwa dem Android Market für Handy mit dem Google- Betriebssystem oder Nokias Ovi Store - noch nicht möglich.

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Traditionsblatt goes mobile. (Foto: Spectator)Traditionsblatt goes mobile. (Foto: Spectator)

Komplette Zeitung fürs Handy

Diese Neuerung nutzt der britische "Spectator" aus und überträgt sein Geschäftsmodell aus der analogen in die digitale Welt: Das publizistische Urgestein verkauft die Applikation für rund 0,7 Pfund (0,65 Euro). Für jede Ausgabe des Wochenmagazin verlangt es den gleichen Betrag. Und wie im gedruckten Blatt gibt es auch auf dem Handy Werbung - neu ist nur, dass Nutzer mit einem Fingerzeig Telefonnummern aus der Anzeige direkt wählen können.

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Nächste Seite: Kann man wirklich Nachrichten im Netz verkaufen?

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