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Smartphone-Akku: Mit diesen Tipps hält das Smartphone länger durch

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Akku-Tipps  

So hält der Smartphone-Akku länger durch

26.02.2015, 12:06 Uhr | t-online.de

Smartphone-Akku: Mit diesen Tipps hält das Smartphone länger durch. Handy-Akku leer? Wer ein paar Dinge beachtet, vermeidet böse Überraschungen. (Quelle: dpa)

Handy-Akku leer? Wer ein paar Dinge beachtet, vermeidet böse Überraschungen. (Quelle: dpa)

Musik hören, Google Maps nutzen, Fotos aufnehmen und im Internet surfen: Je mehr ein Smartphone leisten muss, desto schneller geht dem Akku die Puste aus. Selbst neueste Smartphones halten bei intensivem Gebrauch nicht mal einen Tag durch. Mit teils versteckten Einstellungen können Sie allerdings einiges an Strom sparen. Wir geben Tipps, wie Sie die Leistung des Smartphone-Akkus einfach verlängern.

Vorbei die Zeit, als ein Handy-Akku eine Woche durchhielt bevor er an die Ladestation musste. Bei immer größer werdenden Smartphones sind es vor allem die hochauflösenden Displays, die viel Energie aus dem Akku ziehen. Entsprechend groß ist das Sparpotential, wenn Nutzer die Helligkeit des Bildschirms reduzieren.

Auch diverse Funkverbindungen wie WLAN, Bluetooth, UMTS und der Mobilfunk-Turbo LTE sind stromhungrig. Zum E-Mails checken unterwegs genügt beispielsweise 3G, sodass Sie LTE nur einschalten sollten, wenn Sie ausgiebig im Internet surfen. Auch Bluetooth oder WLAN sollten nur dann aktiviert werden, wenn es benötigt wird, denn das Smartphone sucht sonst nach entsprechenden Verbindungen, was am Akku zehrt.

Energie-Einstellungen nutzen

Unter Android und iOS lassen sich sämtliche Einstellungen bequem mit dem Energiesteuerungswidget beziehungsweise "Kontrollzentrum" vom Homescreen aus vornehmen. Ab Android 4.2 lassen sich so etwa WLAN, Bluetooth und GPS ein- oder ausschalten, indem man den rechten Bereich der Statusleiste nach oben zieht und dann die jeweilige Kachel antippt. Beim iPhone (ab iOS 7) zieht man den unteren Bildschirmrand nach oben und tippt anschließend auf das jeweilige Icon um WLAN oder Bluetooth abzuschalten oder die Displayhelligkeit herunter zu regeln.

Viele Android-Smartphones bieten einen Energiesparmodus. Dieser dimmt unter anderem das Display und hindert Apps daran, sich im Hintergrund zu aktualisieren. Der Modus aktiviert sich automatisch, wenn der Akku einen bestimmten Ladestand unterschreitet. Diese Marke lässt sich aber heraufsetzen, so dass das Smartphone den Energiesparmodus früher scharf stellt.

Apps zum Energiesparen

Noch effektiver geht es zum Beispiel mit der App One Touch Akkusparer (Android): Damit lässt sich die Laufzeit des Handy-Akkus automatisch oder per virtueller Taste verlängern, denn die App erledigt dabei gleich mehrere Dinge automatisch, die sonst per Hand einzeln verändert werden müssten. Bluetooth, WLAN oder auch die GPS-Positionsbestimmung schaltet die App aus und dimmt die Displaybeleuchtung. Die Anwendung gibt es für Android kostenlos und werbefinanziert oder als die Pro-Version für drei Euro.

Für iOS gibt es keine vergleichbare App, sondern nur Anwendungen, die die verbleibende Akkudauer anwendungsbezogen anzeigen. Der Nutzer sieht so auf einen Blick, wie lange er noch Musik hören, telefonieren oder surfen kann, bevor der Akku schlapp macht. Beliebte Apps sind beispielsweise Akku & Batterie HD Monitor oder Akku Optimierer kostenlos. Anders als bei Android haben sie jedoch keinen Zugriff auf Systemfunktionen.

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Billiger tanken, Parkplatz finden oder Smartphones entrümpeln: Für fast alles gibt es eine App. Video

Automatische Aktualisierung stoppen

Sowohl bei Android als auch bei iOS können Sie einstellen, ob Updates von Apps automatisch im Hintergrund geladen werden sollen. Das ist zwar praktisch und aus Sicherheitsgründen ganz sinnvoll, verbraucht aber möglicherweise unnötig Strom, wenn der Akkuladestand ohnehin niedrig ist.

Ähnlich verhält es sich mit Apps, die ihre Daten im Hintergrund aktualisieren wollen. Bei manchen Apps ist das für den Nutzer gar nicht notwendig. Wer die Aktualisierung auf große Intervalle einstellt oder deaktiviert (wo möglich), hat mehr Akkupower für wichtigere Dinge. Wo sich diese Einstellungen jeweils finden, zeigt unsere Foto-Show.

Schlechte Verbindung saugt Akku

Funklöcher und Gebiete mit schlechter Netzabdeckung wirken sich besonders negativ auf die Akku-Laufzeit aus. Das Telefon erhöht dann automatisch seine Sendeleistung, um den Empfang zu verbessern. Sofern man also nicht auf ständige Erreichbarkeit angewiesen ist, sollte man in solchen Fällen in den Flugzeug-Modus wechseln und damit alle Sende- und Empfangsfunktionen abschalten, um den Smartphone-Akku nicht unnötig zu belasten.

Tipp: Wenn Sie beim Wiederaufladen das Smartphone in den Flugzeug-Modus schalten, lädt sich der Smartphone-Akku in der Regel fast doppelt so schnell auf.

Extreme Temperaturen für den Smartphone-Akku vermeiden

Kein Handy-Akku ist für die Ewigkeit gebaut. Die meisten Handybesitzer nutzen das Mobiltelefon zwei bis drei Jahre. Danach hat auch meist der Akku ausgedient. Um dem Handyspaß aber nicht vorzeitig ein jähes Ende zu setzen, sollten bestimmte Grundregeln beachten werden. So sollten Akkus auf jeden Fall vor extremen Temperaturen geschützt werden – egal ob im Sommer oder Winter.

War das Mobiltelefon längere Zeit nicht in Betrieb, empfiehlt es sich, den Handy-Akku zuerst vollständig aufzuladen. Wichtig: Die in Smartphones verbauten Lithium-Ionen-Akkus können in der Regel nur bis zu einer Kapazität von 90 Prozent geladen werden, das Smartphone zeigt aber einen vollen Handy-Akku an. Was wie Gaukelei wirken mag, lässt sich technisch nicht anders lösen. Daher können Handybesitzer der Akku-Anzeige nicht immer trauen.

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