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Die Fujitsu Mobile Phone Design Award-Gewinner

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Abgedreht oder praktisch? Die Gewinner des Fujitsu Mobile Phone Design Awards

19.10.2009, 13:45 Uhr

Einer der Gewinner des Fujitsu Mobile Phone Design Awards. (Foto: Fujitsu)Einer der Gewinner des Fujitsu Mobile Phone Design Awards. (Foto: Fujitsu) Ein Handy aus Papier, eines in Stabform und sogar ein Mobiltelefon mit einer Tarnfunktion - die Beiträge zum Mobile Phone Design Award des japanischen Elektronikkonzerns Fujitsu waren mehr als ausgefallen. Doch „Phantasie muss grenzenlos sein dürfen. Denn gezähmt wäre sie keine Phantasie” wusste schon der Theaterregisseur August Everding. Hinzu kommt, dass im Land des Lächelns verrückte Konzepte auch durchaus Chancen auf eine Umsetzung in der Praxis haben.

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Fotoshow: Die Gewinner des Fujitsu Mobile Phone Design Awards

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Die Umsetzbarkeit ist - wie bei diesem Origami-Handy - oft Nebensache. (Foto: Fujitsu)Die Umsetzbarkeit ist - wie bei diesem Origami-Handy - oft Nebensache. (Foto: Fujitsu)

Funktionen aus der Zukunft

Denn während hierzulande noch die Mehrheit ihr Handy lediglich zum Telefonieren und SMS-Schreiben benutzt, wird in Fernost jede Neuerung begeistert gefeiert. Ob Mundgeruchsdetektor, 3D-Displays, Geruchsspender oder Schwangerschaftshilfe: manches asiatische Handy mutet hierzulande wie ein Requisit aus einer - etwas abgedrehten - Science-Fiction-Serie an. Und so sind die umgerechnet knapp 26.000 Euro Preisgeld, die Fujitsu sich den Mobile Phone Design Award kosten lässt, auch nicht eine wichtige Investition in die Zukunft. Denn unter den 2000 Einsendungen dürften sich durchaus einige - auf dem japanischen Markt - umsetzbare Ideen befunden haben.

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Platz 1 für das intelligente Schieber-Handy. (Foto: Fujitsu)Platz 1 für das intelligente Schieber-Handy. (Foto: Fujitsu)

Handy aus Papier

Der mit knapp 15.000 Euro dotierte Hauptpreis ging dabei an ein Konzept, bei dem das Handy mittels eines Schiebers gesteuert wird. Ein sehr interessanter Ansatz, der eine sinnvolle Ergänzung zur Touchscreen-Steuerung heutiger Smartphones sein könnte. Die zweiten Plätze, dotiert mit immerhin noch knapp 400 Euro, wurden in zwei verschiedenen Kategorien vergeben. In der "Practical Category" gewann ein speziell für Kinder gestaltetes Handy namens "soap". Mit einer wasserdichten Hülle und soll es die lieben Kleinen zu mehr Hygiene erziehen, außerdem verfügt es über eine spezielle Alarm-Funktion. Sieger in der "Dream Category" wurde dagegen das Origami-inspirierte "FOLD-A-PHONE". Das "Handy" besteht derzeit nur aus Papier, wie das Konzept in die Wirklichkeit übertragen werden soll, bleibt wohl den Fujitsu-Ingenieuren überlassen.

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Fotoshow: Die Gewinner des Fujitsu Mobile Phone Design Awards

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Das "soap." richtet sich vor allem an Kinder. (Foto: Fujitsu)Das "soap." richtet sich vor allem an Kinder. (Foto: Fujitsu)

Sinnvoll oder unsinnig?

Zusätzlich zu den drei Hauptpreisen konnte jeder der sechs Juroren noch ein Handy-Konzept mit einem Sonderpreis in Höhe von 750 Euro auszeichnen. Auch hier reicht die Bandbreite der Geräte von "vollkommen illusorisch" bis hin zu "kommt hoffentlich noch dieses Jahr". In letztere Kategorie fällt vor allem das "chamelephone", das sein Erscheinungsbild seinem Untergrund anpasst. Ob dieses Konzept seinem Nutzer noch viel Freude bereitet, wenn er sein Handy verlegt hat, muss sich freilich noch zeigen. in die Kategorie "Zukunftsmusik" gehört dagegen eher das "Adjustick". Das Stabförmige Handy projiziert seinen Bildschirminhalt und eine Tastatur mit Hilfe eines kleinen Beamers. Dumm nur, wenn dann keine saubere Unterlage zum Tippen zur Verfügung steht. Doch mit Konzepten verhält es sich eben auch wie mit der Phantasie. Sie ist, laut dem Schriftsteller Gabriel Laub, "„etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können.”

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