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Handy-Rechnung über 46.000 Euro wegen Grenznähe

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Zu nahe an der Grenze: Franzose erhält Handy-Rechnung über 46.000 Euro

16.11.2009, 12:11 Uhr

Handy-Rechnung über 46.000 Euro. (Foto: imago)Handy-Rechnung über 46.000 Euro. (Foto: imago)Exotische Lebensmittel, günstiges Benzin und Touristen auf Durchreise: Das Leben in Grenznähe hat viele Vorteile. Einen französischen Mobilfunk-Kunden könnte sein Wohnort jedoch bald teuer zu stehen bekommen: Nach einem Bericht des Online-Portals Heise.de erhielt der Mann eine Handy-Rechnung über sage und schreibe 46.000 Euro. Der Grund: Sein Handy hatte sich des Öfteren ins nahe gelegene belgische Mobilfunknetz eingebucht - damit zählten seine Telefonate als Auslandsgespräche.

Handy-Rechnung vor allem durch UMTS-Nutzung

Erschwerend kam in diesem Fall hinzu, dass der Mann auch ausgiebig über UMTS im Internet surfte. Telefonate innerhalb der EU dürfen höchstens 51 Cent für den Anrufer und 22,6 Cent für den Angerufenen kosten. Für die Übertragung von Daten können die Provider allerdings bis zu einem Euro pro Megabyte verlangen. Eine Rechnung über 46.000 Euro entspräche dann einem Datenaufkommen von etwa 46 GB - für einen Film-Fan eine durchaus realistische Größe. Ob der Mann seine Horror-Rechnung auch wirklich bezahlen muss, steht allerdings noch nicht fest.

Provider bleibt hart

Da er seine UMTS-Karte nach eigenen Angaben ausschließlich in Frankreich benutzte, versuchte er sich zunächst mit seinem Mobilfunkanbieter auf Kulanz-Basis zu einigen. France Télékom jedoch zeigte sich unnachgiebig. Schließlich habe man den Kunden nach einem verbrauchten Guthaben von 12.000 Euro per E-Mail benachrichtigt. Diese Nachricht will der Angeschriebene aber nie erhalten haben. Der Betroffene hat sich daher an eine Verbraucherschutzorganisation gewandt. Gemeinsam mit der will er vor Gericht gegen die Horror-Rechnung klagen.

Roaming ist nicht immer schlecht

Dabei kann er sich durchaus gute Chancen ausrechnen. In einem ähnlichen Fall hatte ein Österreicher ein Gerichtsverfahren gegen seinen Mobilfunkanbieter gewonnen. Der musste daraufhin die entstandenen Roaming-Kosten aus der eigenen Tasche begleichen. In Deutschland sind ähnliche Fälle übrigens auch durchaus möglich. Vor allem an der dänischen Grenze kommt es öfter zu Überschneidungen der Mobilfunknetze beider Staaten. Nicht immer zum Nachteil der Kunden: So darf beispielsweise eine SMS innerhalb der EU höchstens 13 Cent kosten. Bei vielen Mobilfunkverträgen liegt der Preis sogar innerhalb eines Landes höher. Wie gesagt: Das Leben in Grenznähe hat viele Vorteile.

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