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Google: Countdown für das Handy-Debüt

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Countdown fürs Handy-Debüt

05.01.2010, 14:59 Uhr | APD/FIR, dapd

Google: Countdown für das Handy-Debüt (Foto: AP)Google steht vor einer wichtigen Ankündigung. (Foto: AP)Seit Tagen geistert es durch die Medien, doch jetzt wird's ernst: Google präsentiert am Dienstag (20 Uhr MEZ) am kalifornischen Firmensitz in Mountain View sein erstes Mobiltelefon und steigt damit in den Ring. Der Gegner ist kein geringerer als Apples iPhone. Damit eröffnet Google ein neues Kapitel seiner rasanten Firmengeschichte. Das Handy mit dem eigenen Android-Betriebssystem und dem Modellnamen "Nexus One" soll zunächst in den USA, später in Deutschland eingeführt werden. Doch was ist aus technischer Sicht zu erwarten und warum bringt ausgerechnet eine Suchmaschine ein Handy heraus? Noch sind nicht viele Hardware-Details bekannt, doch nachvollziehbare Mutmaßungen zum Engagement gibt's reichlich.

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Tipp: Die Handys des Jahres 2009

Google: Goggles ermöglicht visuelle Suche per Handy

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Kein Exklusiv-Vertrieb

Bisher habe die Mobilfunkbranche nur den Anfang der Möglichkeiten kennengelernt, die mit dem Google-Betriebssystem Android möglich seien, hieß es in der Einladung zur Präsentation. Dieses Ende 2007 eingeführte offene Betriebssystem für Smartphones - Handys mit fortgeschrittenen Funktionen für Internet-Nutzung und Anwendungen aller Art - wurde bislang schon von Herstellern wie HTC, Motorola und Samsung für einzelne Geräte verwendet. Die bisherigen Android-Handys wurden in der Regel über Mobilfunkanbieter wie T-Mobile vertrieben.

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Mobile Werbung auf dem Bildschirm?

Nach Medienberichten hat T-Mobile in den USA bereits zugestimmt, auch bei einem Verkauf auf diesem Weg subventionierte Preise zu ermöglichen. "Die Netzbetreiber werden keine Wahl haben, wenn genügend Kunden dieses Telefon wollen", sagte der amerikanische Branchenexperte Rob Enderle. Im Gespräch ist daneben auch die Möglichkeit, dass Google den Preis subventioniert und zusätzliche Einnahmen über mobile Werbung auf dem Bildschirm der Kunden erzielt.

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Schneller Prozessor, aber kein Multitouch

Der Einstieg in das Smartphone-Geschäft verschärft die Konkurrenz von Google mit Apple, dessen iPhone nur mit bestimmten Mobilfunkpartnern vertrieben wird, in Deutschland von T-Mobile und in den USA von AT&T. Zu den technischen Fähigkeiten des Nexus One machte Google vor der Präsentation keine Angaben. Diese Daten gelten jedoch als sicher: Gebaut wird das Nexus One von dem taiwanesischen Hersteller HTC, mit dem Google bereits seit längerem kooperiert. Das Betriebssystem ist das neue Android 2.1. Es verfügt über einen 1-Gigahertz-Prozessor und einen Arbeitsspeicher von 512 MB. Dennoch scheint das Nexus One in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit kein Sprinter zu sein. Laut US-Technik-Blog Engadget ist es zwar schneller als das von HTC gefertigte G1, aber nicht herausragend schnell. Der Touchscreen ist mit einer Bildschirmdiagonale von 9,4 Zentimeter etwas größer als der des iPhone. Die Farbauflösung soll zwar beeindruckend sein, allerdings ist das Display bei sehr heller Umgebung, etwa bei direkter Sonneneinstrahlung, genauso schlecht zu entziffern wie bei der Konkurrenz. Klares Minus gegenüber Apples iPhone: Der Touchscreen verfügt offenbar nicht über eine Multitouch-Funktion (Bedienung mit mehreren Fingern gleichzeitig, z.B. beim Bildergroßziehen). Die Suchmaschine will das Smartphone laut bisherigen Informationen über eine Website ohne Vertrag selbst verkaufen - es kostet dann 530 Dollar. Zudem solle es das Nexus One mit einem Zweijahresvertrag der US-Tochter von T-Mobile für 180 Dollar geben.

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Wozu ein Handy?

Die Internetgewohnheiten der User haben sich in den vergangenen Jahren radikal geändert. Vorläufer dieser Entwicklung ist Apple und sein iPhone. Hat man sich früher den Kopf darüber zerbrochen, wie man User verstärkt ins mobile Internet ziehen kann, hat Apple mit einem hervorragenden mobilen Browser und Apps für alle erdenklichen Zwecke, das mobile Surfen auf ein neues Niveau gehievt. Etliche Handy- und Softwarehersteller folgten Apples Beispiel. Google, so möchte man meinen, dürfte es eigentlich egal sein, mit welcher Plattform die User auf der Suchmaschine landen. Doch mit der Verlagerung zum Mobilen scheint das Web-Anzeigengeschäft in Gefahr zu sein. Smartphone-User sind offenbar eher bereit für mobile Anwendungen zu bezahlen. Auch könnten Apps, die direkten Zugriff zu Seiten wie Amazon oder eBay bieten, viele User von Googles Suche fernhalten. Nicht ohne Hintergedanken hat Google in den letzten Jahren Android (2005) und den größten Mobilfunk-Werbeanbieter AdMob (2009) aufgekauft. Mit diesen Engagements will sich Google im mobilen Internet einen Platz in der ersten Reihe sichern - wie im Internet.

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