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So klappt der Datentransfer aufs neue Handy

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Neues Handy: Sind meine Daten jetzt futsch?

06.01.2010, 14:01 Uhr

So klappt der Datentransfer aufs neue Handy.

Die Freude über ein neues Mobiltelefon erleidet oft einen Dämpfer, wenn es darum geht, persönliche Einstellungen und Daten vom alten Handy herüberzuretten. Sämtliche Einträge von Hand abzutippen, ist nicht nur mühsam und kostet Zeit, sondern ist auch nicht nötig. Je nachdem wie alt das Gerät ist, von dem aus die Daten übertragen werden sollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Transfer. Selbst der Wechsel zu einem anderen Gerätehersteller stellt kein unüberwindliches Problem dar, eine etwas problematische Hürde für den Datentransfer ergibt sich dagegen bei einem Wechsel des Betriebssystems.

Datentransfer via Bluetooth

Sofern das alte Handy auch ohne eingelegte SIM-Karte betrieben werden kann, können die Kontaktdaten via Bluetooth übertragen werden. Hierzu muss natürlich Bluetooth auf beiden Geräten aktiviert und die Option "Sichtbar für andere Geräte" eingestellt sein. Ältere Geräte können zum Teil allerdings nur einzelne Nummern übertragen, was wiederum einen enormen Zeitaufwand bedeutet.

Synchronisieren mit dem PC

Eine der beliebtesten Methoden ist es, Kontakte, SMS oder andere Daten wie Fotos, Videos oder Musik zunächst auf den heimischen Computer hochzuladen, um sie von dort aus auf das neue Handy zu überspielen. Die führenden Gerätehersteller stellen dazu spezielle Programme auf ihren Webseiten bereit, etwa "PC Suite" für Nokia, LG und Sony Ericsson bzw. "PC Studio" für Samsung-Handys und bei Motorola "Phone Tools". Für diese Vorgehensweise benötigen Sie ein USB-Kabel, sofern Ihr Handy und PC eine Verbindung via Bluetooth nicht unterstützen. Bei einem Wechsel des Geräteherstellers stößt diese Methode jedoch an ihre Grenzen: Um den Datenabgleich zwischen unterschiedlichen Endgeräten zu ermöglichen, beruhen diese Übertragungsprogramme zwar auf dem plattformunabhängigen Standard SyncML (Synchronization Markup Language). In der Praxis werden Geräte jedoch nicht immer zuverlässig erkannt oder laufen nur mit speziell auf das jeweilige Betriebssystem zugeschnittener Übertragungs-Software.

Datentransfer über das Internet

Wer mit seinem neuen Gerät gleichzeitig auch den Hersteller wechselt, ist möglicherweise gezwungen, die Dienste eines Internetanbieters in Anspruch zu nehmen. So können sich Besitzer eines Symbian-Handys etwa beim kostenlosen Webservice www.zyb.com ein Programm herunterladen, das die Daten des alten Handys zunächst mit der Homepage des Webservices synchronisiert, von wo aus sie auf das neue Handy heruntergeladen werden können. Für Smartphones mit anderen Betriebssystemen gibt es eigene Lösungen, die ähnlich wie Zyb funktionieren. Im Windows Marketplace wird Nutzern der mobilen Windows-Version die Software "MyPhone" kostenlos angeboten, die jedoch nur auf Handys unter Windows Mobile läuft. Das E-Mail-Programm "Outlook" bietet dagegen die Möglichkeit zur markenübergreifenden Synchronisation. So beherrschen auch die "PC Suite" von Nokia und die "iTunes"-Software von Apple den Transfer über Outlook. Manche Anbieter von Handyverträgen stellen ebenfalls Server zum Datentransfer zur Verfügung. Diese Option funktioniert jedoch nicht, wenn man den Vertragsanbieter wechselt. Auch ist es nicht jedermanns Sache, persönliche Daten im Internet zu hinterlegen.

Übertragung mit der SIM-Karte

Eine Methode, die eigentlich fast immer klappt, ist der Transfer der Nummern vom Telefonspeicher auf die SIM-Karte. Allerdings ist zum einen der Speicherplatz der SIM begrenzt, zum anderen werden nur der Name und die zugehörige Nummer übertragen - Zusatzinformationen wie Geburtstage oder E-Mail-Adressen werden nicht abgespeichert, ganz zu schweigen natürlich von Musik oder Fotos. Das erste Problem lässt sich umgehen, indem man zunächst nur einen Teil der Nummern auf das neue Handy überträgt, die SIM-Karte wieder löscht und dann die nächsten Nummern überträgt - so lange bis alle Daten übertragen sind. Angeboten werden auch spezielle SIM-Kartenleser. Mit diesem Zubehör können Sie die Telefonbuch- und SMS-Einträge auf Ihrer SIM-Karte, auch ohne dass ihr altes Handy einen USB-Anschluss besitzt oder Bluetooth unterstützt, auf den PC oder ein neues Handy übertragen. Allerdings bieten ältere Mobiltelefone nicht immer die Option zum Kopieren der Kontaktdaten. Außerdem sind Kontaktdaten auf Handys gemäß der Open Mobile Alliance (OMA) zwar standardisiert, also herstellerübergreifend, gesichert, da aber gemäß des OMA-Standards zu jedem Eintrag nur eine Telefonnummer gespeichert wird, erhält man beim Transfer von Einträgen, denen mehrere Nummern zugeordnet sind, via SIM-Karte zu jedem Namen mehrere Einträge mit jeweils einer Nummer.

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