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Die Handy-News von der CES

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Die Handy-News von der CES in Las Vegas

08.01.2010, 15:11 Uhr | t-online.de

Alle Handy-News von der CES (Foto: Reuters)Die Consumer Electronics Show 2010. (Foto: Reuters) Aller Krisenstimmung zum Trotz: Auch dieses Jahr trifft sich die Elektronikbranche wieder im Zocker- und Partyparadies Las Vegas zum Stelldichein. Schließlich werden auf der Consumer Electronics Show traditionell die Trends für das gerade erst begonnene Jahr gesetzt. Da dürfen natürlich auch die Handy- und Smartphone-Hersteller nicht fehlen. Lesen Sie hier, welche Neuigkeiten uns 2010 in der Mobilfunkbranche erwarten.

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11.01.

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Navigon:

Navigon bringt seine Navi-Software Mobile Navigator auch für das Android-Betriebssystem heraus. Zunächst aber nur in den USA. Ein Termin für die Markteinführung in Deutschland steht noch nicht fest.

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HTC:

HTC will mit dem HTC Smart einen, nach eigenen Angaben, preisgünstigen HTC-Smartphone auf den Markt bringen. Das 108 Gramm schwere Gerät arbeitet mit einem 300-MHz-Prozessor, besitzt 256 MB RAM und 256 MB internen Speicher, erweiterbar mit microSD-Karten. HSDPA ist an Bord, WLAN und GPS fehlen. Der Touchscreen hat eine Größe von 2,8 Zoll und löst mit 320 x 240 Pixel auf. Als Betriebssystem dient Qualcomms "Brew MP". Wann es in Deutschland erscheint und was es kosten wird, ist noch unbekannt.

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09./10.01.

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Nokia:

Der finnische Hersteller will mit dem Ausschreiben eines Wettbewerbs die Entwicklung von "Apps" für Entwicklungsländer fördern. Ein Preisgeld von einer Million Dollar winkt Tüftlern, die "das Leben von Menschen verändern, die am Tag nur fünf Dollar oder weniger zum Leben zur Verfügung haben", versprach Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo.

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Dell:

Mit dem Mini 5 stellt Dell ein eigenes 5-Zoll Android Handy vor. Der gezeigte Prototyp besitzt einen auswechselbaren Akku und eine integrierte Kamera. Im Gegensatz zum Mini 3, das vorwiegend in Entwicklungs -und Schwellenländern wie China und Brasilien verkauft wird, dürfte der Dell Mini 5 dagegen für den amerikanischen und europäischen Markt bestimmt sein.

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Fraunhofer Institut:

Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS, an dem das populäre Audioformat MP3 erfunden wurde, hat neue Technologien zur Übertragung von Musik oder anderen akustischen Daten präsentiert. Das Erlanger Forschungsinstitut stellte das Format MPEG Surround für einen besseren Raumklang und das verlustfreie Codierverfahren HD-AAC vor. Mit MPEG Surround können nun Musik, Filme und Fernsehinhalte im sogenannten 5.1 Mehrkanalton verteilt werden, ohne dass man dafür vorhandene Bandbreiten ausbauen müsste. Außerdem wurde der Prototyp einer iPod-Docking-Station vorgestellt, über die ein herkömmlicher iPod MPEG Surround-Musik über eine 5.1-taugliche Anlage abspielt. Mit dem neuen verlustfreien Codierverfahren HD-AAC will das Fraunhofer-Institut einen Nachteil von MP3 beseitigen. Bei der MP3-Datenkompression verschlechtert sich nämlich die Qualität der Tondateien. Das neue Audioformat soll dagegen eine Musikqualität weit über der einer CD bieten.

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LG:

Ein kabelloses Handy-Ladegerät haben die Koreaner vorgestellt. Mit der Gerät lassen sich nicht nur Mobiltelefone, sondern verschiedene Gerätetypen speisen. Die Geräte werden einfach auf eine Ladematte gelegt, geladen werden sie im Induktionsverfahren, das den meisten von elektrischen Zahnbürsten wohlbekannt sein dürfte.

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08.01.

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Motorola:

Das neue Handy Backflip vom Hersteller Motorola soll mit außergewöhnlichem Design für Aufmerksamkeit sorgen: Das Touchpad ist nicht auf dem Bildschirm, sondern auf der Rückseite des Handys angebracht. Diese neuartige Art des Touchscreen-Handys soll lästige Fingerabdrücke auf dem Display verhindern. Das Smartphone läuft mit dem Google-Betriebssystem Android in der Version 1.5. Im Frühjahr soll es in den USA und Teilen Europas auf den Markt kommen. Ob es auch in Deutschland verkauft wird und wie viel es kostet, ist unbekannt.

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LG:

Nach dem Expo hat LG Electronics in Las Vegas noch ein zweites Handy vorgestellt: Das GT540. Das Smartphone basiert auf dem Android-Betriebssystem von Google und soll vor allem Nutzer von sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook ansprechen. Optisch erinnert das Gerät entfernt an den einstigen Verkaufsschlager "Viewty". Die Ausstattung lässt auf einen Preis im Mittelfeld schließen.

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Research in Motion:

Der kanadische Blackberry-Hersteller hat auf der CES eine Bluetooth-Schnittstelle vorgestellt, die den Anschluss von Blackberrys an Projektoren ermöglichen soll. Der so genannte Blackberry Presenter soll es dabei u.a. ermöglichen, bequem durch die einzelnen Folien zu navigieren, Notizen einzusehen oder auf Informationen zu verweisen, die an einer andere Stelle der Präsentation stehen. Hinzu kommt der große Vorteil, sich während des Vortrags frei im Raum bewegen zu können. Die nicht gerade knappen 199 Dollar für das Gerät können Geschäftskunden höchstwahrscheinlich von der Steuer absetzen.

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Palm:

Zusätzlich zu den neuen Smartphones Palm Pre Plus und Palm Pixi Plus hat der amerikanische Hersteller auf der CES auch ein Update für sein hauseigenes Betriebssystem Web OS angekündigt. Die neue Version soll eine ganze Reihe neuer Anwendungen ermöglichen. Darunter befinden sich auch auch einige 3D-Spiele, die schon auf dem iPhone großen Erfolg hatten. Zudem sollen endlich Videoaufnahmen ermöglicht werden.

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Die aktuelle Generation der Snapdragon-Prozessoren. (Foto: Qualcomm)Die aktuelle Generation der Snapdragon-Prozessoren. (Foto: Qualcomm)

Qualcomm:

Der Prozessor-Hersteller ist derzeit mit seinen Snapdragon-Modellen auf dem Smartphone-Markt extrem erfolgreich. Toshibas TG01, das Google Nexus One, das LG Expo und das HTC HD2 sind nur einige Beispiele. Auf der CES wurden jetzt die Nachfolger vorgestellt. Während die aktuelle Version mit 1 Gigaherz getaktet ist, bringt es die neue Generation auf bis zu 1,5 Gigahertz. Dazu kommen erstmals auch zwei Prozessorkerne zum Einsatz - Dualcore auf dem Handy sozusagen.

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Handy mit Aufsteckbeamer: Das LG Expo. (Foto: LG)Handy mit Aufsteckbeamer: Das LG Expo. (Foto: LG)

LG:

Der koreanische Hersteller stellt mit dem Expo ein Handy mit aufsteckbarem Beamer vor. Der Projektor muss allerdings separat gekauft werden. Beide Geräte zusammen liegen dann offenbar bei rund 310 Euro. Damit werden die Hosentaschenkinos erstmals bezahlbar, zumal das Handy selbst nicht von schlechten Eltern ist. Leider ist das LG Expo derzeit nur in den USA erhältlich, ob und wann es hierzulande auf den Markt kommt, steht noch in den Sternen.

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Palm:

Nachdem sich der einstige Handheld-Pionier 2009 mit dem Pre gerade so vor der Pleite gerettet hat, wird 2010 bereits vorsichtig die Konkurrenz attackiert. Interessant an den neuen Modellen Palm Pre Plus und das Palm Pixi Plus ist dabei vor allem die Möglichkeit, die Smartphones als W-LAN-Router für bis zu fünf weitere Handys oder Notebooks zu verwenden. Auftraggeber Werizon Wireless will damit in den USA wahrscheinlich vor allem Festnetz-Internetkunden ködern.

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Nvidia:

Der Prozessorhersteller präsentierte in Las Vegas die neueste Generation seines Tegra-Chipsatzes. Der Tegra zwei besteht dabei aus ganzen acht einzelnen Prozessoren, die alle unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen sollen. Dabei soll die Leistung bis zu 10 mal höher sein als bei bisherigen Smartphone-Prozessoren - und dabei nur 0,5 Watt verbrauchen. Durch die spezielle Architektur der Chips sollen bis zu 16 Stunden HD-Video oder bis zu 140 Stunden Musik mit einer Akkuladung abgespielt werden können.

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07.01. Eröffnungstag

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Lenovo:

Der chinesische PC-Hersteller präsentiert mit dem LePhone sein erstes Handy auf Android-Basis. Das Google-Betriebssystem versteckt sich allerdings unter einer eigenen Benutzeroberfläche die große Ähnlichkeiten mit dem iPhone aufweist. Genau wie das neue Google-Handy Nexus One setzt auch das LePhone auf ein hochauflösendes AMOLED-Display und einen 1 Gigaherz schnellen Snapdragon-Prozessor. Bei der Tastatur hat Lenovo eine richtig gute Idee: Die lässt sich nämlich an das Handy anstecken. Das ohnehin recht groß geratene Handy nimmt so weniger Platz in der Hosentasche weg. Dieses Konzept könnten sich ruhig auch einige andere Hersteller genauer ansehen.

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HTC:

Neben Apple hat in den letzten 3 Jahren kaum ein Hersteller die Mobilfunkbranche so geprägt wie HTC. Zu diesem Erfolg trugen nicht zuletzt die zahlreichen Smartphones auf Android- und Windows Mobile-Basis bei. Doch bei ihrem jetzt vorgestellten Modell Smart setzen die Koreaner auf eine bislang vollkommen unbekannte Plattform namens "Brew". Die stammt vom Chiphersteller Qualcomm. Details zu dem neuen Betriebssystem sind noch nicht bekannt, das Handy selbst liegt in Sachen Ausstattung eher im Mittelfeld. Sollte sich HTC allerdings entscheiden, noch mehr Modelle auf Brew-Basis herauszubringen, dann könnte es für schwächelnde Betriebssystem wie Symbian eng werden.

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LG und Intel:

Auch der Chip-Hersteller Intel bringt im kommenden Jahr ein eigenes Betriebssystem auf den Markt. Wie Intel-Chef Paul Otellini in einer Pressekonferenz bekanntgab wird das Linux-basierte "Moblin" zum ersten mal im LG GW990 zum Einsatz kommen. Dessen vorab bekannt gewordene Ausstattung ist so beeindruckend, dass einige Experten (wie etwa unsere Kollegen von areamobile.de) von einer "neuen Handy-Generation" sprechen. So soll das 4,8-Zoll-Display eine Auslösung von 1024 x 480 Bildpunkten bieten. Die nötige Rechenpower liefert ein Atom-Prozessor der neuesten Generation. In einer späteren Version soll das GW990 dann auch den neuen 4G-Mobilfunk-Standard LTE unterstützen.

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