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Nokia, Microsoft und Apple holen zum Schlag gegen Google aus

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Nokia, Microsoft und Apple holen zum Schlag gegen Google aus

21.01.2010, 12:20 Uhr | joh, t-online.de

Nokia will mit "Ovi Maps" und Microsoft mit "Bing" Google an den Karren fahren. (Foto:T-Online-Montage)Nokia will mit "Ovi Maps" und Microsoft mit "Bing" Google an den Karren fahren. (Foto:T-Online-Montage) Auf dem Mobilfunkmarkt geht es heiß her: Nokia, Microsoft sowie Apple fahren zurzeit schwere Geschütze gegen Google auf, der mit seiner kostenlosen Navi-Software sowie seiner Vormachtstellung bei den Suchmaschinen der Konkurrenz das Leben schwer macht. So schmiedet Microsoft Medienberichten zufolge ein Bündnis mit Apple gegen Google. Apple verhandele mit dem Softwarekonzern darüber, die Google-Suche auf dem "iPhone" durch Microsofts Suchmaschine Bing zu ersetzen, berichtet die "BusinessWeek." Gleichzeitig holt der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia ebenfalls zum Schlag gegen den Suchmaschinen-Riesen aus. Genauso wie Google mit seiner Navi-Software Google Maps, bieten die Finnen künftig ihre Navigationssoftware Ovi Maps auf ihren Smartphones kostenlos ohne Zusatzgebühren an. Nokia wolle auf diese Weise der größte Anbieter von mobilen Navigationshilfen werden, sagt der zuständige Nokia-Vorstand Anssi Vanjoki. Nokia erwartet, dass sich die Zahl der Nutzer von mobiler Navigation damit verdoppeln wird.

Zugriff auf umfangreiches Kartenmaterial


Google Marktanteile bei den Navis streitig zu machen wird für Nokia bestimmt kein Kinderspiel. Denn immerhin mischt Google schon seit einigen Monaten mit seiner kostenlosen Navi-Software Google Maps Navigation für das eigene Handy-Betriebssystem Android den Markt auf. Nokia seinerseits hatte vor gut zwei Jahren den Herstellern von digitalen Karten Navteq übernommen und sich damit den Zugriff auf umfangreiches Kartenmaterial gesichert - bislang aber ohne Erfolg. Navteq brachte nur millionenschwere Verluste. Handyhersteller und Netzbetreiber hoffen aber angesichts des stagnierenden Wachstums in ihren Märkten auf Dienstleistungen rund um das mobile Internet als Umsatztreiber. Von der kostenlosen Nutzung verspricht sich Nokia nun neue Geschäftsmöglichkeiten mit Partnern wie Netzbetreibern oder Software-Entwicklern, die ihre Programme mit mobiler Navigation verknüpfen könnten. Derzeit verfügt der Handyhersteller eigenen Angaben zufolge über Karten in 180 Ländern und kann Navigationshilfen für Autofahrer und Fußgänger in 74 Ländern und 46 Sprachen anbieten.

"Der wichtigste Feind"


Während Nokia Google bei den Navis in die Suppe spucken will, versuchen Microsoft und Apple bei den Suchmaschinen ihr Glück. So soll die Google-Suche auf dem iPhone durch Microsofts Suchmaschine Bing ersetzt werden. Die Rivalität zwischen den Technologie-Konzernen, die in der Vergangenheit immer wieder partnerschaftlich zusammengearbeitet haben, ist durchaus nachvollziehbar. Denn inzwischen tritt Google unter anderem mit seinem ersten eigenen Smartphone, dem Nexus One, direkt gegen Apples erfolgreiches "iPhone" an. Mit Plänen für Werbeschaltungen auf mobilen Geräten dürfte Apple wiederum dem Internet-Konzern in die Parade fahren. "Apple und Google wissen beide, dass der jeweils andere der wichtigste Feind ist", sagte eine der beiden Quellen, die ungenannt bleiben wollen. "Microsoft ist jetzt das Pfand in der Schlacht." Mit Microsoft verbindet Apple allerdings ebenfalls eine über Jahrzehnte kultivierte Feindschaft. Der Kult-Hersteller zieht in seinen erfolgreichsten Werbeanzeigen schon traditionell mit viel Spott über den großen Rivalen Microsoft her.

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