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Google verbietet Schimpfwörter auf Nexus One

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Google verbietet Schimpfwörter auf Nexus One

25.01.2010, 14:08 Uhr | joh, t-online.de

Google untersagt Schimpfwörter auf seinem Nexus One (Foto: T-Online-Montage)Google untersagt Schimpfwörter auf seinem Nexus One (Foto: T-Online-Montage) Was die chinesische Regierung mit ihrer Internet-Zensur bezweckt, bekommen westliche Konzerne auch hin: die Bevormundung der User. So hat Google jetzt jegliche Schimpfwörter von ihrem neuen Smartphone verbannt. Das "Nexus One" lässt keine gesprochenen Schimpfwörter bei der Spracherkennung zu. Stattdessen ersetzt das Handy sie durch ####. Google will angeblich so Fehler bei der Spracheingabe verhindern. So wurde beispielsweise aus einer derben Bemerkung die harmlose Aussage "that's bull#### and you know it". Google hat somit in seinem ersten in Eigen-Regie vertriebenen Handy einen Sprach-Knigge integriert.

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Ärger mit dem Google-Handy: Empfangsprobleme und ratlose Kunden
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Verhinderung unsauberer Spracheingabe


Die Nachrichtenagentur Reuters hat sich bei dem Suchmaschinen-Riesen Google erkundigt, um zu erfahren, was denn genau hinter dieser Sprachzensur steckt: "Wir filtern mögliche beleidigende oder unangebrachte Ergebnisse raus weil wir Situationen vermeiden wollen, in denen wir eine Spracheingabe falsch erkennen und Schimpfwörter ausgeben, obwohl der Benutzer etwas komplett harmloses gesagt hat", erklärt Google in einer Stellungnahme. Die Spracherkennung sei noch nicht dermaßen ausgereift, als dass sie gesprochenen Text fehlerfrei in Schrift umsetzen könne. Also wird unsaubere Spracheingabe verhindert - egal ob vom Gerät oder dessen Benutzer verursacht.

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Verbesserung der Umgangsformen?


Bis also Google seine Technik so weit optimiert hat, dass sie einwandfrei funktioniert, werden Schimpfwörter am Nexus One ohne Wirkung abprallen. Somit ist der Nutzer des Google-Handys gezwungen sich gewählt auszudrücken. Ansonsten wird er mit lauter #### bombardiert. Ein schöner Nebeneffekt wäre jetzt ja, wenn sich die Umgangsformen in E-Mails und SMS durch die Google-Zensur verbessern würden. Und wer vom wilden Pöbeln gar nicht ablassen kann, dem bleibt ja immer noch die virtuelle Tastatur zum Eingeben von Beschimpfungen.

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