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iSketch: 11-Jähriger entwickelt erfolgreiche iPhone-App

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11-Jähriger entwickelt erfolgreiche iPhone-App

02.02.2010, 15:03 Uhr | ssp, t-online.de

iSketch: 11-Jähriger entwickelt erfolgreiche iPhone-App.

Die Applikation iSketch ist an sich eher unspektakulär. Ein Programm, bei dem man mit dem Finger auf dem Touchscreen seines iPhones oder iPod Touch zeichnen kann. Dazu wählt man zwischen unterschiedlichen Pinselarten und -größen aus, außerdem steht eine große Palette unterschiedlicher Farben zur Verfügung. Der Preis von 79 Cent im App-Store ist durchaus angemessen, insofern ist iSketch nichts Besonderes. Allerdings steckt hinter der Software die rührende Geschichte des 11-jährigen Cameron Cohen, wie jetzt die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Programmieren selbst beigebracht

Der kleine Computerfan hat iSketch nämlich selbst entwickelt, während er im Krankenhaus in Santa Monica lag. Grund für seinen mehrmonatigen Klinikaufenthalt war ein Tumor im Bein. Aus Langeweile begann Cameron mit seinem iPod Touch zu zeichnen. Allerdings waren ihm die erhältlichen Malprogramme nicht gut genug. Er beschloss, es besser zu machen als die bisherigen Anbieter und begann, die nötige Programmiersprache zu lernen. Er studierte Fachliteratur, befragte Technik-Blogger und absolvierte sogar virtuelle Tutorials der Stanford-Universität.

Eigene Firma gegründet

Die Mühe zahlte sich aus, im vergangenen November war iSketch fertig und Cameron Cohen bot Apple sein Programm an. Am 11. Januar nahmen die Kalifornier die Software in ihren App-Store auf. Wie oft iSketch seitdem heruntergeladen wurde, ist leider nicht bekannt. Das große Medienecho dürfte die Verkaufszahlen jedoch sicherlich in die Höhe getrieben haben. Cameron Cohen, der mittlerweile wieder genesen ist, hat jedenfalls bereits eine eigene Firma namens "CCC Development" gegründet und plant die Entwicklung weiterer iPhone-Apps.

Spende für andere Kinder

Über gute Verkaufszahlen von iSketch freut sich auch das Santa Monica-UCLA Medical Center and Orthopaedic Hospital. Um sich für die aufopfernde Pflege zu bedanken, spendet der ehemalige Patient Cameron Cohen nämlich einen Teil seines Gewinnes an das Krankenhaus. Dort soll das Geld vor allem für Unterhaltungselektronik ausgegeben werden, damit Kinder und Teenager "zusätzliche altersgerechte Möglichkeiten während ihres Aufenthalts haben".

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