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Nokia will die nächste Computer-Generation schaffen

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Nokia will die nächste Computer-Generation schaffen

16.02.2010, 11:24 Uhr

Süß? Von wegen! Mit MeeGo wollen Nokia und Intel nicht nur die Handy-Branche revolutionieren (Foto: MeeGo)Süß? Von wegen! Mit MeeGo wollen Nokia und Intel nicht nur die Handy-Branche revolutionieren. (Foto: MeeGo) Bislang hatte Nokia - mit etwa 36 Prozent nach wie vor Handy-Marktführer - mit Computern herzlich wenig zu tun. Das wird sich auch in Zukunft wahrscheinlich nicht ändern. Dennoch kündigte der Topmanager Anssi Vanjoki jetzt auf dem Mobile World Congress in Barcelona vollmundig die "nächste Computergeneration" an. Hintergrund dieser selbstbewussten Aussage ist eine Zusammenarbeit mit Intel bei der Schaffung eines neuen Betriebssystems namens "MeeGo". Und tatsächlich hat diese Software das Potential, unser Leben auf den Kopf zu stellen.

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Zugriff auf alle MeeGo-Geräte

MeeGo soll nämlich mehr sein als ein bloßes Betriebssystem von Handys und Smartphones. Es soll zugleich auch auf unzähligen anderen Geräten laufen - Autoradios, Netbooks, Festnetztelefonen, Fernsehern und sonstiger Unterhaltungselektronik. Der Clou daran: Wer ein Handy mit MeeGo besitzt, soll damit auf alle anderen Geräte zugreifen können, auf denen das Betriebssystem installiert ist. Wer also beispielsweise einen Film auf seinem heimischen HD-Rekorder gespeichert hat, kann ihn anschließend auch auf seinem Handy oder seinem Netbook betrachten. Das gleiche gilt natürlich auch für alle anderen Daten - Dokumente, Bilder usw. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt schon jetzt das Mediencenter der Deutschen Telekom - ohne dazu freilich ein eigenes Betriebssystem zu verwenden.

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Die Entwicklungsumgebung ist kostenlos erhältlich. (Foto: MeeGo)Die Entwicklungsumgebung ist kostenlos erhältlich. (Foto: MeeGo)

Sinnvolle Zusammenarbeit

Die Kooperation zwischen Nokia und Intel kam zwar überraschend - macht aber durchaus Sinn. Beide Unternehmen hatten in letzter Zeit eigene Betriebssysteme für Handys auf Linux-Basis vorgestellt. Intel tut sich jedoch ausgesprochen schwer, auf dem boomenden Smartphone-Markt Fuß zu fassen. Die meisten Hersteller setzen eher auf die Strom sparenden Snapdragon-Prozessoren des Konkurrenten Qualcomm. Nokia hingegen hat den Trend zum Touchscreen-Handy fast vollständig verschlafen und musste vor allem im lukrativen Geschäft mit den teureren Smartphones Federn lassen. Zu allem Übel hat Nokia mit Symbian offenbar auf das falsche Pferd bei Betriebssystemen gesetzt.

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Hart umkämpfter Markt der Betriebssysteme

Freilich ist nicht jeder überzeugt, ob sich MeeGo durchsetzen wird. Branchenexperten jedenfalls sind skeptisch, was den Erfolg neuer Plattformen wie MeeGo oder Samsungs "Bada" angeht: "Im Markt ist Platz für drei, vielleicht vier verschiedene Plattformen - und nicht mehr", so Michael Garten gegenüber die dpa. Nokia dagegen sieht sich mit MeeGo und dem ebenfalls auf dem Mobile World Congress vorgestellten Symbian 3 gut aufgestellt. Nokia-Manager Anssi Vanjoki gab gegenüber der dpa zwar zu, dass Nokias Smartphones in Sachen Benutzerfreundlichkeit iPhone & Co. unterlegen seien: "Mit dem neuen Betriebssystem Symbian S3 werden wir dieses Problem aber aus der Welt schaffen".

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