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Nokia bringt den selbstladenden Handy-Akku

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Nokia entwickelt selbstladenden Handy-Akku

08.03.2010, 00:00 Uhr | t-online, t-online.de

Nokia bringt den selbstladenden Handy-Akku. Nokia arbeitet mit Hochdruck daran, Mobiltelefone unabhängig von der Steckdose zu machen. (Montage: t-online.de)

Nokia arbeitet mit Hochdruck daran, Mobiltelefone unabhängig von der Steckdose zu machen. (Montage: t-online.de)

Allein durch die natürlichen Bewegungen des Gerätebesitzers soll ein neuartiger Handy-Akku aufgeladen werden. Ein entsprechendes Patent hat Nokia laut Medienberichten angemeldet. Danach werden im Inneren des Mobiltelefons Komponenten auf kleinen Schienen angebracht, so dass sie ihre Position verändern, sobald das Handy sich bewegt.

Die Energieversorgung ist der Schwachpunkt vieler Handys: Dem Akku geht immer dann die Puste aus, wenn man das Handy am dringendsten braucht. Nokia hat jetzt eine Lösung dieses Problems beim US-Patentamt schützen lassen. Sie soll alle Handy- und Smartphone-User von der Suche nach der nächsten Steckdose unabhängig machen. Das Geniale am Patent: Der Nutzer selbst ist dabei die Energiequelle. Um sein Mobiltelefon aufzuladen, muss er nichts weiter tun als sich bewegen. Bei dem neuentwickelten Akku-Aufladesystem von Nokia sind die schweren Komponenten des Handys, wie etwa der Akku, nicht fest im Gerät verbaut, sondern werden in einem stabilen Rahmen auf Schienen gelagert. Am Ende der Schienen befinden sich so genannte Piezokristalle, die Strom erzeugen, wenn sie zusammengedrückt werden. Wird das Handy nun bewegt, drückt der Rahmen auf die Kristalle und versorgt das Gerät mit Energie.

Eine praktikable Lösung

Die Finnen suchen wie andere Hersteller seit langem mit Hochdruck nach Ideen, die Mobiltelefone unabhängig vom klassischen Stromnetz machen sollen. Unter anderem arbeiten die Entwickler etwa daran, Radiostrahlen aus der Umgebung in Strom umzuwandeln. Das jetzt veröffentlichte Patent wurde bereits am 20. August 2008 zur Anmeldung eingereicht und besticht im Gegensatz zu anderen Lösungen durch seine Einfachheit. Das lässt durchaus auf eine Umsetzung in naher Zukunft hoffen.

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