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Handy-Navigation: Die besten Programme

01.04.2011, 17:19 Uhr | t-online, t-online.de

Navigation per Handy: Tipps für die besten Programme. Sygic AURA: Die 3D-Navigations-Software hat nicht nur optisch etwas zu bieten. (Screenshot: Sygic)

Sygic AURA: Die 3D-Navigations-Software hat nicht nur optisch etwas zu bieten. (Screenshot: Sygic)

Die Navigation per Handy wird immer beliebter. Zu Recht: Die mobile Navigationshilfe ist eine ausgereifte Alternative für klassische Navigationsgeräte. Wir haben eine Bresche in den Dschungel der Angebotsvielfalt geschlagen und sagen, worauf es bei der Wahl der Software ankommt und stellen die besten Programme in unserer Foto-Show vor.

Mehr als 21 Millionen Handy-Nutzer navigieren in den fünf größten europäischen Ländern mit dem Mobiltelefon. Das ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens Comscore. Deutschland belegt mit rund 3,8 Millionen Nutzern den dritten Platz - Tendenz steigend. Vor allem im Auto kommen Handys und Smartphones als Orientierungshilfen zum Einsatz (68 Prozent der Nutzer). Da immer mehr Handys mit GPS-Empfänger auf den Markt kommen, erscheint vielen Nutzern ein Zweitgerät in Form eines Navigationsgeräts überflüssig.

Einsatzzweck entscheidet

Welches Programm für Sie am besten ist, hängt davon ab, wo es vorwiegend eingesetzt werden soll. Die Software der etablierten Navi-Spezialisten wie Navigon oder TomTom kommt besonders Autofahrern entgegen, während sich Programme wie Skobbler oder die 3D-Navigation Sygic Aura darüber hinaus als Stadtführer und Lifestyle-Berater eignen. Einen Überblick mit allen Infos gibt's in unser Foto-Show: Navigation per Handy - die besten Programme.

Handy-Navigation als Offboard- oder Onboard-Lösungen

Grundlegend unterscheiden sich die Programme dahingehend, ob das Kartenmaterial im Speicher des Mobiltelefons hinterlegt wird (Onboard) oder ob es bei jeder Abfrage beim Anbieter heruntergeladen werden muss (Offboard). Onboard-Lösungen sind oft höher im Anschaffungspreis, außerdem muss der Nutzer das Kartenmaterial selbst aktuell halten. Bei Offboard-Software entfällt der Pflegeaufwand, dafür muss man mit Folgekosten rechnen. Da bei jeder Routenberechnung - bzw. Neuberechnung der Route (Stau) - Daten übertragen werden, empfiehlt sich diese Variante nur bei Mobilfunktarifen mit Datenflatrate oder Volumenpaketen. Speziell im Ausland können Abfragen aufgrund der teuren Roaming-Gebühren teuer zu stehen kommen. In beiden Fällen jedoch saugt die GPS-Routenführung überdurchschnittlich am Handy-Akku.

Kostenpflichtige oder Gratis-Navigationslösungen?

Kostenlose Navigations-Anwendungen werden nicht nur von No-Name-Anbietern angeboten. Die Deutsche Telekom etwa hat für ihre iPhone-Kunden mit dem Navigations-Spezialisten Navigon eine kostenlose Onboard-App mit Sprachsteuerung und Fußgängernavigation entwickelt. Navigon-Kunden, die vor dem Erscheinen der Gratis-App noch bis zu 70 Euro für die vergleichbare Basisversion zahlen mussten, dürfen kostenlos auf die Telekom-Version umsteigen. Denn für die Basisversion von Navigon, die auch aus dem App Store verschwunden ist, gibt keine Karten-Updates mehr - unsere Foto-Show erklärt, was die iPhone-App kann. Nokia bietet die vollwertige Onboard-Navigation Ovi Maps kostenlos für etliche Smartphones an und Google mischt mit einer Erweiterung seines Kartendienstes Google Maps ebenfalls mit. Gratis-Programme werden meist als Offboard-Lösungen angeboten. Qualitativ gibt es große Unterschiede, insbesondere bei der Zielführung erweisen sich viele Angebote jedoch als durchaus zuverlässig. Wer allerdings vorhat, oft via Handy zu navigieren, sollte den Kauf eines kostenpflichtigen Navi-Programms in Erwägung ziehen. In der Regel muss sich der Käufer noch nach einer geeigneten Kfz-Halterung und einem -Ladekabel umschauen.

Ausgereifte Alternativen

Wer sein Handy oder Smartphone als Lotsen einsetzen will, findet für jeden Geldbeutel und Einsatzort - ob im Auto, öffentlichen Nahverkehr oder als Fußgänger - eine Auswahl ausgereifter Navigationslösungen. Meist kommen aber noch Kosten für eine Gerätehalterung und das Ladekabel hinzu. Ein Ladekabel ist in jedem Fall empfehlenswert, da die Nutzung der GPS-Funktion viel Akku-Energie verbraucht. Punkten können Handy-Navis dank ihrer Vielseitigkeit vor allem bei Fußgängern. Mit nützlichen Zusatzfunktionen ausgestattet, weisen sie nicht nur den richtigen Weg, sondern versorgen den Nutzer vor Ort mit Informationen und Diensten und mausern sich mehr und mehr zu wertvollen Begleitern im Alltag.

Mehr Tipps im Ratgeber: Handy

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