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Das können die neuen Windows-Handys

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Das können die neuen Windows-Handys

16.03.2010, 12:24 Uhr | t-online, ssp, t-online.de

Das können die neuen Windows-Handys. Windows Phone 7 soll mit vielseitigen Funktionen punkten (Fotos: Microsoft)

Microsofts neues Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 soll mit vielseitigen Funktionen punkten (Fotos: Microsoft)

Auf der Entwicklerkonferenz "MIX2010" in Las Vegas hat Microsoft jetzt Details zum lange erwarteten Handy-Betriebssystem Windows Phone 7 enthüllt. Gelingt es Microsoft damit sein Handy-Betriebssystem erfolgreich zu modernisieren, wie es sich viele Nutzer wünschen? Schließlich gelten Smartphones mit aktuellem Windows Mobile als verstaubte Stromfresser.   

Die Neuerungen, die Microsoft-Manager Joe Belfiore auf der MIX 2010 präsentierte, waren auf einem bislang unbekannten Samsung-Smartphone zu sehen. So muss jedes Windows-Handy künftig über eine ganze Reihe von Sensoren verfügen, etwa für Beschleunigung, Lage und Helligkeit. Beim Display stehen langfristig zwei Auflösungen zur Wahl: Zunächst nur 800 x 480 Pixel, später sollen auch Geräte mit 320 x 480 möglich sein. Dies soll die Softwareentwicklung für unterschiedliche Geräte vereinfachen. Zum Standard eines Windows-Smartphones der neuen Generation wird auch ein Multitouch-Display zählen, also ein kapazitiver Touchscreen wie beim Apple iPhone. Derartige Displays vereinfachen die Bedienung (z. B. Fotos mit 2-Fingersystem klein oder groß zoomen).

Das Hardware-Diktat

Ebenfalls nicht fehlen darf ein A-GPS-Empfänger und ein Kompass für Navigationsanwendungen. Zudem müssen Microsoft-Smartphones einen 8 GByte großen Flash-Speicher und einen mindestens 256 Megabyte großen Arbeitsspeicher für kurze Ladezeiten besitzen. Für zügiges Arbeitstempo soll ein Grafikchip mit Grafikbeschleunigung sorgen. Und ohne 5-Megapixelkamera mit Blitz und Hardware-Auslöser ist ein Smartphone nach Microsofts Vorstellungen kein Windows-Phone. Damit legt Microsoft den Hardwareproduzenten ein enges Korsett an.

Spielwiese für Softwareentwickler

Im Gegensatz zu den Herstellern räumt das Redmonder Unternehmen den Programmierern viel Freiraum ein. Schließlich sollen die strengen Hardwarevorgaben Entwicklern Anreize für interessante Anwendungen bieten. Die Software für das Erstellen von Applikationen für das Handy-Betriebssystem kann kostenlos über developer.windowsphone.com heruntergeladen werden. Damit sei eine einfache Programmierung von Apps möglich, so Microsoft. Apps sind Zusatzprogramme, die die Funktionen eines Smartphones erhöhen. Als Entwicklerplattform für diese Anwendungen sieht Microsoft seine eigene Programmierumgebung ("Silverlight" und  XNA-Plattform) für 3-D-Software vor. Erstmals ließen sich, so Microsoft, mit dem neuen Smartphone auch Spiele der Microsoft-Spielekonsole Xbox 360 in einer mobilen Variante nutzen.

Neue App-Store für das neue Betriebssystem

Für den Verkauf der Apps will Microsoft einen neuen Shop ("Marketplace") ins Leben rufen. Denn die aktuellen Windows-Mobile-Versionen werden nicht unter Windows Phone 7 laufen. Mit weiteren Details zum Geschäftsmodell hielt sich Microsoft bedeckt. Nur so viel ließ sich Microsoft entlocken: Die Bezahlung erfolgt über Kreditkarte und Handy-Rechnung.

Geht die Rechnung von Microsoft auf?

Die ersten Geräte mit Windows Phone 7 kommen zwar erst im Herbst auf den Markt. Doch bislang macht der Software-Konzern alles richtig - auch wenn viele Ideen von Apple und Google übernommen wurden. Das Rezept hat sich schließlich bewährt. Für ein großes Angebot an Software sorgt die freie Entwicklungsumgebung. Und die strengen Hardware-Vorschriften stellen sicher, dass die Anwendungen problemlos funktionieren. Und mit den hauseigenen Software-Plattformen "Silverlight" und "XNA" kann Microsoft die Konkurrenz sogar überbieten. Für Verbraucher jedenfalls wäre eine Alternative zu iPhone und Android auf jeden Fall ein Zugewinn.

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