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Mobilfunknetz  

Handy-Ausfall legt Zugverkehr lahm

30.03.2010, 14:22 Uhr | t-online.de mit dpa, dpa

Handynetz-Ausfall legt Zugverkehr lahm. Handy-Problem legt Zugverkehr komplett lahm (Foto: Archiv)

Handy-Problem legt Zugverkehr komplett lahm (Foto: Archiv) (Quelle: dpa)

Ein Ausfall des Handy-Netzes hat den gesamten Bahnverkehr in Norwegen stillgelegt. Ein Defekt in der Stromversorgung für einen zentralen Mobilfunk-Server führte dazu, dass die Handys der Lokführer nicht funktionierten. Da es keine technische Ausweichmöglichkeit gab, die Kommunikation zwischen den Zügen zu gewährleisten, mussten sämtliche Züge in den Bahnhöfen stehen bleiben.

Ungläubiges Staunen und Zorn bei Zehntausenden Oster-Reisenden in Norwegen: Weil der Handy-Kontakt zwischen Zugführern und Leitzentralen nicht funktionierte, stand am Montagabend der komplette Bahnverkehr in dem skandinavischen Land ab 18.30 Uhr für drei Stunden lang still. Erst als die defekte Stromversorgung für zwei zentrale Server in Trondheim ausgebessert war, durften die Züge wieder anfahren. Die verantwortliche Bahngesellschaft NSB kündigte eine Untersuchung darüber an, warum kein Ersatzsystem zur Verfügung gestanden habe. Das betroffene Mobilfunk-Netz ist eigens für die Kommunikation im Bahnverkehr entlang dem kompletten Gleisnetz installiert.

"So etwas haben wir noch nie erlebt"

Nach der technischen Panne habe es keine andere Möglichkeit gegeben, als entsprechend den Vorschriften alle Züge landesweit zum nächsten Bahnhof zu rufen und sie dort stehen zu lassen. Bei der staatlichen Bahnaufsicht herrschte Verblüffung über die landesweiten Auswirkungen eines relativ begrenzten Mobilfunk-Problems. "So etwas haben wir noch nie erlebt", meinte Behördensprecher Kjell Bakken.

Enttäuschte Urlaubsreisende

Empörte Passagiere auf dem Weg in die Osterferien zeigten wenig Verständnis. "Die müssen doch ein Reservesystem haben. Aber es wird bei der Bahn sowieso alles seit 30 Jahren immer schlechter", beschwerte sich ein Reisender in der norwegischen Zeitung Aftenposten - er wollte von der Hauptstadt nach Lillestrøm, musste am Abend wie zahllose andere Leidtragende in Oslo stundenlang warten. Viele gaben auf und gingen einfach wieder nach Hause.

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