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Handy-Akku: Drei mal aufladen - das ganze Jahr Empfang

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Drei mal aufladen - das ganze Jahr Empfang

06.04.2010, 12:22 Uhr | t-online.de, t-online.de

Handy-Akku: Drei mal aufladen - das ganze Jahr Empfang. Der zusätzliche Empfänger soll Handys bis zu 30mal mehr Ausdauer verleihen (Foto: IZMF)

Der zusätzliche Empfänger soll Handys bis zu 30mal mehr Ausdauer verleihen. (Foto: IZMF)

Kleine Erfindung, große Wirkung: Zwei junge Tüftler aus dem baden-württembergischen Bad Mergentheim haben eine erstaunlich einfache Lösung für den Energiehunger moderner Smartphones gefunden. Ein zusätzlicher Empfänger könnte bald dafür sorgen, dass Handys bis zu 30 mal länger auf Empfang bleiben als bisher. Für ihre Erfindung erhielten die Jungforscher jetzt den Sonderpreis Mobilfunk bei "Jugend forscht".

Die Handy-Akkus von Smartphones machen oft schon nach wenigen Stunden im Dauerbetrieb schlapp. Grund hierfür sind beispielsweise das stromhungrige Touchscreen, GPS-Empfänger fürs Navigieren und schnelle Prozessoren. Die Idee der beiden jungen Erfinder Sven Breidenbach und René Eschenweck ist ebenso einfach wie genial: Ein zusätzlicher Empfänger aktiviert das Handy erst, wenn eine SMS oder ein Anruf eingeht. Ist das Telefonat beendet, schaltet sich das Gerät automatisch wieder aus. Die Energieersparnis ist enorm: "Während normale Handys im Jahr mehr als 70-mal aufgeladen werden müssen, ist das bei unserem Handy nur dreimal im Jahr notwendig", erklärt der erst 21-Jährige Sven Breidenbach die Vorteile der Entwicklung.

Sonderpreis bei "Jugend forscht"

Gemeinsam mit René Eschenweck (22) erhielt der 21-Jährige jetzt den "Sonderpreis Mobilfunk" beim Landeswettbewerb Baden-Württemberg von "Jugend forscht". "Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird national wie international in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen", so Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des Informationszentrums Mobilfunk IZMF, das den Sonderpreis gestiftet hat. "Die Erfindung der beiden zeigt beispielhaft, wie knapper werdende natürliche Ressourcen durch die Steigerung der Energieeffizienz geschützt werden können."

Power-Up für Smartphones

Für die beiden Handy-Forscher ist der Preis freilich kein Grund, sich zurückzulehnen. Derzeit arbeiten sie an einer verkleinerten Version ihres Empfängers, ein Patent ist bereits angemeldet. In Zukunft soll es möglich sein, die Empfangseinheit im Inneres eines Handy-Gehäuses unterzubringen. Dadurch wird die Erfindung auch für große Hersteller interessant. Die kämpfen gerade damit, dass gerade ihren prestigeträchtigen und gut ausgestatteten Spitzenmodellen im Normalbetrieb am Ende des Tages der Saft ausgeht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die kleine Bad Mergentheimer Erfindung bald die Handybranche erobert, ist also gar nicht so gering. Und sollte ein Handyhersteller tatsächlich bei den Handy-Forschern im Süden Deutschlands aufschlagen und das Patent kaufen wollen, ist das IZMF-Preisgeld in Höhe von 250 Euro lediglich "Peanuts".

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