Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Apple stellt iPhone OS 4 vor

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Was das iPhone und das iPad bald alles kann

08.04.2010, 20:45 Uhr | t-online.de

Apple stellt iPhone OS 4 vor. Apple stellt das iPhone-Betriebssystem OS 4.0 vor. (Montage: t-online.de)

Apple stellt das iPhone-Betriebssystem OS 4.0 vor. (Montage: t-online.de)

Apple hat mit dem Ausblick auf die neue Betriebssystemsoftware des iPhone und des iPad für Überraschungen gesorgt. Zu den wichtigsten der über 100 Neuerungen zählt das lang erwartete Multitasking. Damit ist wie auf Computern üblich, das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Programmen möglich. Die Aktualisierung betrifft zudem das E-Mail-Programm, das Online-Spielen und Werbung auf dem iPhone. Doch noch muss man sich in Geduld üben, das neue System wird erst im Sommer für das iPhone zum Download bereit stehen. iPad-Besitzer müssen sogar bis in den Herbst warten. Wir stellen die wichtigsten Neuheiten vor.

Die spannendste aller Fragen, ob iPhone-Nutzer mit der Betriebssystemsoftware 4.0 (kurz OS 4.0) mehrere Programme gleichzeitig nutzen können, beantwortete Apple-Chef Steve Jobs gleich zu Beginn der Präsentation: "Wir sind nicht die ersten, aber wir werden es am besten umsetzen." Damit ist klar, das iPhone erlaubt künftig das so genannte Multitasking. Endlich können mehre Programme gleichzeitig genutzt werden, ohne das jeweils genutzte App zu schließen. Mit einem Doppelklick auf den Home-Button wird in OS 4.0 eine Übersicht aller laufenden Programme angezeigt. So wechselte Jobs während der Präsentation beispielsweise von einem Skype-Telefonat zu Google Maps ohne das Telefonat zu beenden. Laut Jobs werde die Akkuleistung unter der Mehrbelastung nicht leiden. Einen Wermutstropfen hat die Sache allerdings: Multitasking wird es nicht für das iPhone 3G und frühere Modelle geben, also nur für das aktuelle Modell 3GS. "Die Hardware unterstützt es einfach nicht", erklärte Jobs.

E-Mails aller Postfächer vereinigt euch

Eine weitere Erleichterung gibt es im E-Mail-Programm des iPhone: Dank OS 4.0 werden künftig die E-Mails verschiedener Konten in einem Posteingang einlaufen. Besonders interessant für Leute, die das iPhone geschäftlich nutzen und damit auch auf Datensicherheit achten müssen: E-Mails und Anhänge können verschlüsselt werden. Zudem lässt sich mit OS 4.0 in Zukunft mehr als nur ein Microsoft-Exchange-Konto verwalten.

Mehr Ordnung auf dem iPhone

Auch mit dem Icon-Chaos ist demnächst Schluss. Mit so genannten Foldern (engl. für Ordner) lassen sich die Programm-Symbole in beliebig vielen Ordnern sinnvoll gruppieren. Zu den weiteren Neuerungen von OS 4.0 zählen unter anderen Rechtschreibprüfung, ein 5-fach Digital-Zoom, Fokussieren der Videokamera durch Fingerdruck, Abspiellisten und Geotagging für Fotos. Vielschreiber werden sich freuen, dass endlich externe Bluetooth-Tastaturen unterstützt werden. In punkto Datenschutz stellt die neue Version der Betriebssystemsoftware den Nutzern frei, ob der Aufenthaltsort für andere Nutzer zu lokalisieren ist oder nicht.

"Social Gaming"-Netzwerk und elektronische Bücher

Zwei weitere Neuerung hatte keiner auf dem Radar: Elektronische Bücher kann der Nutzer künftig sowohl auf dem iPad als auch auf iPhone oder iPod nutzen - ganz gleich mit welchem der Geräte sie gekauft wurden. Wie dies genau funktionieren soll, blieb aber unklar. Und mit dem Spieler-Netzwerk nutzt Apple den Trend zum mobilen Spielen und Online-Spielen und macht damit Nintendo mit dem DS und Sony mit seiner PSP Konkurrenz. Hinter dem Social Gaming Network steckt die Idee, Freunde zum Spielen einzuladen oder bei Multiplayer-Spielen automatisch einem Gegner zugeteilt zu bekommen. Das Potenzial ist sowohl für die Spieleindustrie als auch für die Spiele-Fans da: Das iPhone ist weltweit 50 Millionen Mal verkauft worden.

Werbung auf dem iPhone

Um künftig den Entwicklern und sich selbst zu mehr Einkommen zu verhelfen, lässt Apple mit dem neuen Betriebssystem auch Werbung zu. Beim sogenannten iAd kassiert der Entwickler 60 Prozent der Erlöse, Apple zwackt 40 Prozent ab. Die Entwickler von Apps können Werbung direkt in ihre Apps einbinden und abspielen. Mit iAd tritt Apple auch gegen Google an, denn der Suchmaschinenriese intensiviert ebenfalls seine Werbeangebote für mobile Endgeräte. Bei der massiven weltweiten Verbreitung des iPhones ist Apples Smartphone für die Werbung sehr attraktiv.

t-online.de Shop Handys zu Top-Preisen
t-online.de Shop Handy-Akkus
t-online.de Shop Tolle Seniorenhandys

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video



Anzeige
shopping-portal