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Internethandys: Top 10 der Smartphones fürs Surfen im Web

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Es geht auch ohne iPhone - die besten Internethandys

17.05.2010, 17:37 Uhr | t-online.de

Internethandys: Top 10 der Smartphones fürs Surfen im Web. Internet überall: Mit dem richtigen Handy ein Kinderspiel. (Foto: imago)

Internet überall: Mit dem richtigen Handy wie dem Apple iPhone oder dem HTC Desire ein Kinderspiel (Montage: t-online.de)

Unkompliziert mit dem Handy ins Internet gehen - das versprechen viele Handy-Hersteller. Mit großen Displays, schneller Datenverbindung und viel Rechenpower eifern Nokia, HTC, Sony Ericsson, Motorola und Samsung dem großen Vorbild iPhone nach. Doch nicht alle Smartphones halten, was die Datenblätter versprechen. Wir verraten, worauf es wirklich ankommt und stellen in unserer Foto-Show die zehn besten Internethandys vor.

E-Mails lesen und beantworten, durch Facebook & Co. stöbern, den Wetterbericht lesen oder einfach im Internet surfen - mit aktuellen Smartphones sollte das kein Problem sein. Doch ein Touchscreen alleine macht noch kein gutes Internethandy. Lange Wartezeiten, eine unpräzise Steuerung und die unvollständige Anzeige von Webseiten machen das frisch erworbene Gerät oft zu einer großen Enttäuschung. Für ungetrübtes Surfen sollten Sie daher beim Kauf eines Smartphones einige Punkte beachten.

UMTS ist Pflicht!

Um lange Wartezeiten beim Surfen zu vermeiden benötigt man vor allem eine schnelle Datenverbindung. Für ein Internethandy ist UMTS-Unterstützung daher Pflicht. Noch besser sind Smartphones, die die nächste Ausbaustufe dieses Datenturbos namens "HSDPA" (bis zu 7.2 Mbit/s) unterstützen. Vor allem bei günstigeren Modellen setzen die Hersteller jedoch oft auf das deutlich langsamere EDGE (220 kbit/s) oder WLAN. Letzteres ist zwar eigentlich schneller als UMTS (384 kBit/s), funktioniert aber nur, wenn ein Netzwerk in Reichweite ist, in das man sich einwählen kann. Unkompliziert mobil Surfen sieht jedenfalls anders aus.

Prozessor als Spielverderber

Trotz UMTS-Unterstützung haben viele Internethandys ein Problem mit der Geschwindigkeit. Ein voll ausgestattetes Smartphone mit einem aktuellen Betriebssystem sollte mindestens über einen 500-MHz-Prozessor und 256 MB Arbeitsspeicher verfügen. Zu wenig Rechenleistung führt nicht nur zu langen Wartezeiten beim Starten von Anwendungen. Schlimmer ist, dass der Touchscreen bei vielen dieser Geräte nur mit einer deutlichen Verzögerung auf Eingaben reagiert. Vor allem beim Scrollen kommt es dadurch oft zu Fehlbedienungen. Samsungs Topmodell i900 Omnia beispielsweise treibt seine Nutzer auf diese Art in den Wahnsinn.

Der Touchscreen: Kapazitiv oder resistiv?

Neben der Rechenleistung ist es oft der Touchscreen, der Probleme bei der Bedienung macht. Hier hat der Käufer die Wahl zwischen Geräten mit kapazitiver und resistiver Technik. Erstere kommt unter anderem beim iPhone zum Einsatz. Sie ist präziser und daher besser für eine Bedienung mit den Fingern geeignet. Resistive Touchscreens werden dagegen vor allem bei günstigeren Handys verbaut. Sie gelten als weniger genau und erfordern oft den Einsatz eines speziellen Stiftes (Stylus) zur Steuerung.

Display und Akku

Auch beim Display selbst gibt es große Unterschiede. Hier gilt grundsätzlich das Gleiche wie bei PC-Monitoren: Je größer, schärfer und heller, desto weniger anstrengend ist das Betrachten. Zum bequemen Surfen sollte die Bilddiagonale daher mindestens drei Zoll betragen - bei einer Auflösung von mindestens 320 x 480 Bildpunkten. Doch was die Augen des Nutzers schont, treibt gleichzeitig den Stromverbrauch in die Höhe - bei Smartphones kein unkritisches Thema. Aktuelle Modelle sollten einen Akku mit mindestens 1400 mAh Kapazität haben. Andernfalls muss das Gerät nahezu täglich an die Steckdose. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet derzeit nur das Samsung S8500 Wave. Hier kommt erstmals ein Super-AMOLED-Display zum Einsatz, das große Helligkeit mit geringem Stromverbrauch kombiniert.

Das Betriebssystem macht den Unterschied

Eine wichtige Rolle spielt auch das Betriebssystem. Die Entscheidung fällt nicht leicht, da alle Systeme ihre Stärken und Schwächen haben. Abgesehen vom iPhone OS hat Googles Android 2.1 derzeit wohl am meisten zu bieten. Allerdings kommt das Betriebssystem bislang nur auf recht teuren Geräten zum Einsatz. Ältere Android-Versionen haben ernsthafte Einschränkungen, beim Update lassen sich die Hersteller oft Zeit. Windows Mobile 6.5 dagegen gilt als technisch veraltet und nur bedingt für Touchscreens geeignet, das gleiche gilt für Symbian S60. Bei beiden Systemen steht bereits ein Nachfolger in den Startlöchern. Doch nicht nur die Bedienbarkeit sollte bei der Entscheidung für ein Betriebssystem eine Rolle spielen. So unterscheiden sich die unterschiedlichen Systeme auch deutlich beim Software-Angebot. Spitzenreiter ist hier das iPhone OS mit ca. 130.000 Apps, gefolgt von Android mit etwa 50.000. Windows Mobile, Symbian und Samsungs neues Betriebssystem Bada sind in dieser Disziplin weit abgeschlagen.

Flash oder nicht Flash?

Größtes Manko des iPhones: Es unterstützt kein Flash, das gilt auch für das brandneue iPhone 4. Viele Webseiten nutzen jedoch Adobe Flash für Multimedia-Inhalte. Das iPhone stellt solche Seiten entweder nur lückenhaft oder schlimmsten Fall gar nicht dar - und das hat Prinzip. Apple will Flash grundsätzlich nicht unterstützen und setzt statt dessen auf den Webstandard HTML 5. Noch ist ungewiss, wie sich der Streit zwischen Adobe und Apple auf das Internet auswirkt. Bislang gibt es nur vergleichsweise wenig Seiten, die HTML5 einsetzen.. Android hat dagegen seit der Version 2.0 keine Probleme mit Flash. Bei älteren Programm-Versionen muss ein zusätzlicher Browser installiert werden.

Fazit: Surfkomfort kostet

Internethandys gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch längst nicht alle Geräte haben diese Typenbezeichnung auch verdient. Um wirklich schnell und komfortabel im Netz surfen zu können, darf man nicht am falschen Ende sparen. UMTS-Unterstützung, ein schneller Prozessor und ein guter Touchscreen sind eben nicht billig. Etwa 270 Euro sollte man schon investieren, wenn man vor hat, regelmäßig mobil zu surfen. Aktuelle Spitzenmodelle kosten sogar locker das Doppelte davon. Dafür bewegen sich diese Geräte mittlerweile auf Augenhöhe mit dem einstigen Vorzeigehandy iPhone. Die zehn besten Internethandys finden Sie in unserer Foto-Show.

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